Konstituierende Sitzung steht an

Am kommenden Donnerstag, dem 22.04.2021, steht in der Ulmtalhalle in Allendorf ab 19.00 Uhr die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung an.

Die Tagesordnung umfasst elf Punkte. Nach der Eröffnung und der Feststellung des an Jahren ältesten Mitglieds der Gemeindevertretung wird die Wahl des Vorsitzenden von jener Alterspräsidentin bzw. jenem Alterspräsidenten geleitet.

Weitere wichtige Tagesordnungspunkte sind auch die Wahl und anschließende Vereidigung der Beigeordneten im Gemeindevorstand sowie die Beschickung der Ausschüsse.

Für die ULfG sind Hans Udo Sattler, Hans-Jürgen Philipps, Heike Nebhuth und Florian Kunz in die Gemeindevertretung gewählt worden und bilden somit die Fraktion zu Beginn der Sitzung.

Die Sitzung ist öffentlich. Aufgrund des großen Publikums mit potenziellen Beigeordneten im Gemeindevorstand bzw. Nachrücker:innen sind aber pandemiebedingt nur zehn weitere Zuschauer erlaubt. Diese müssen sich im Vorfeld bei der Gemeinde anmelden und registrieren lassen.

Die Würfel sind gefallen

Liebe Wählerinnen und Wähler,

zunächst einmal gilt der Dank der Bewerberinnen und Bewerber der ULfG Ihnen allen, die mit Stimmen einzelne Kandidatinnen und Kandidaten oder den gesamten Wahlvorschlag unterstützt haben. Weitere Anerkennung und Wertschätzung gilt dem gesamten Team, das durch sehr starke Sacharbeit in den letzten Jahren ebenso zu überzeugen wusste wie in den vergangenen Monaten in Vorbereitung auf die jetzige Wahl.

Im Vorfeld hatten wir bereits damit gerechnet, die phänomenalen 21% aus dem Jahr 2016 nicht halten zu können. Grundsätzlich sehen wir das nun erreichte Ergebnis mit knapp 13% und vier Sitzen in der Gemeindevertretung aber nicht so negativ, wie es manch einer machen möchte. Ehrlicherweise hatten wir gehofft, die 15%-Marke hinter uns zu lassen. Warum dies nicht funktioniert hat, ist sicher vielschichtig. Zum einen konnte aufgrund der Pandemie nur ein rudimentärer Wahlkampf betrieben werden. Das Problem hatten zwar alle Parteien, aber gerade der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und unsere Nahbarkeit sehen wir als Vorteil, der nicht auszuspielen war. Andererseits konnten wir aber auch offensichtlich nicht alle potenziellen ULfG-Wählerinnen und -Wähler dazu motivieren, bei der Wahl ihre Stimmen abzugeben. Sicherlich sind auch einige, die uns aus einer Art Protest gegen den Status quo vor fünf Jahren heraus ihre Stimmen gegeben haben, aus heutiger Sicht enttäuscht darüber, dass unser Hauptanliegen aus dem Wahlkampf von damals, die Ansiedlung der Märkte in der Gemeinde, nicht umgesetzt wurde. Wir haben wirklich alles dafür getan – und auch durchgesetzt – was auf kommunalolitischer Ebene möglich war, um eine Umsetzung zu ermöglichen.

Wir sind trotzdem – auch aufgrund unserer bescheidenen Mittel als unabhängige Wählergruppe – mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. Drittstärkste Kraft geworden zu sein, ist bei sechs angetretenen Parteien sicherlich aller Ehren wert. Mit vier qualitativ hochwertigen Mandaten in der Gemeindevertretung sind wir hervorragend aufgestellt. In der kommenden Wahlperiode möchten wir nach stabilen Mehrheiten für Zukunftsprojekte suchen. Wir sind jedenfalls hochmotiviert, in den kommenden Jahren Ihr Vertrauen in eine sachorientierte und unabhängige Politik umzusetzen. Dazu werden wir unser Möglichstes beitragen.

Gerne möchten wir Sie auch weiterhin bitten, sich einzumischen, den Bürgerwillen deutlich zu machen und uns diejenigen Hinweise zu geben, die wir für eine bürgernahe Politik benötigen. Fühlen Sie sich bei uns bitte jederzeit eingeladen!

Morgen gilt es!

Die Bewerber:innen der ULfG fiebern dem morgigen Wahlsonntag entgegen. Es ist jetzt an Ihnen, sofern Sie von der Möglichkeit der Briefwahl noch keinen Gebrauch gemacht haben, Ihre Stimmen der ULfG zu geben.

Für uns ist das Beste für Greifenstein gerade gut genug. Wenn Sie also möchten, dass das Gemeinwohl von der Zusammensetzung der neuen Gemeindevertretung profitiert, wenn Sie Klüngelwirtschaft wie wir ablehnen, wenn Sie für ein offenes und buntes Greifenstein sind, dann sind Sie bei uns goldrichtig.

Wir freuen uns über jede Stimme – eine starke ULfG ist ein Garant für fünf Jahre kontinuierliche, aktive, bürgernahe, konstruktive und vor allem unabhängige Politik für alle Greifensteiner:innen. So wie Sie auf uns zählen können, zählen wir auch auf Sie bei der Stimmabgabe.

Durch die Vorkehrungen der Gemeinde ist eine sichere Stimmabgabe trotz Corona in allen Wahllokalen möglich.

ULfG drängte erfolgreich auf Umgestaltung des Wanderparkplatzes

Der Park- und Wanderparkplatz an der Abzweigung von der L3046 nach Herborn auf die K88 Richtung Greifenstein ist jetzt wieder ein gelungener Treffpunkt für alle zum Wandern, Joggen, Radfahren, für den Hundespaziergang und andere Aktivitäten in der freien Natur. Von hier aus gibt es Anschluss an viele Feld- und Wanderwege Richtung Greifenstein, Fleisbach, Beilstein uvm.

Nachdem der unbefestigte Parkplatz am Waldrand mit der Zeit völlig heruntergekommen war und zum LKW-Übernachtungsplatz bzw. zu einer Wendestelle mit Vermüllung als Begleiterscheinung zweckentfremdet wurde, ist er durch unsere Bemühungen und das Einschalten des Ortsbeirats Beilstein sowie der Gemeindeverwaltung und dem gemeindlichen Bauhof nun wieder zu einer beliebten Anlaufstelle geworden. Durch bauliche Veränderungen wird das Wenden der großen LKW-Züge nun verhindert und die Anlage um den Wanderparkplatz wurde wieder instand gesetzt. Durch große Basaltsteine wurde die Einfahrt so verengt, dass nur noch PKWs dort einfahren können. Eine entsprechende Beschilderung wurde ebenfalls installiert, die den Parkplatz als Wander-Parkplatz ausweist und die Einfahrt für LKWs verbietet.

Mit überschauberem Geldaufwand und sinnvoller Umgestaltung wurde hier der Freizeitwert ganz erheblich verbessert. Das finden wir gut! An dieser Stelle ist dem Ortsbeirat, der Verwaltung und dem Bauhof zu danken, die die Umgestaltung unbürokratisch und zügig umgesetzt haben. Für das Erscheinungsbild Greifensteins als Naherholungsziel sind dies wichtige Schritte in die richtige Richtung, meinen wir.

ULfG-Antwort an „Fridays for Future“-Gruppe Wetzlar

Greifenstein ist „Klimakommune“. Das ist eine Absichtserklärung und ein Versprechen. Der Titel muss nach unserer Auffassung mit Inhalt gefüllt werden. Es sollte z.B. durch obige Ansätze auch weitgehend mit Taten der damit verbundenen Selbstverpflichtung nachgekommen werden.

Biodiversitätsstrategie für Greifenstein erstellen

Wir sehen auch die Notwendigkeit, neben den weitgehend unkoordinierten Insel-Anstrengungen von zum Teil preisgekrönten Projekten eine Greifensteiner Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Hierzu sollten alle Akteure an den Tisch: Von der Gemeindeverwaltung über Vereine und Verbände sollte unter Einbeziehung der Bürger ein konkretisierbares Konzept für eine koordinierte Biodiversitätsstrategie erstellt werden. Dazu braucht es professionelle Moderation und aufgrund der Haushaltslage hoffen wir hierbei Fördermittel erschließen zu können.

Hindernisse:
Die Gemeinde hat aufgrund eines viel zu geringen Haushaltsbudgets keine Fachleute im Haus. In anderen, besser ausgestatteten Gemeinden gibt es Umweltberater, ggf. auch einen Biologen. Dafür gibt es in Greifenstein leider keine Fachkompetenzen. Es stehen auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, jemanden weiterzubilden oder freizustellen. Was die ehrenamtliche Beteiligung betrifft, so gibt es in Greifenstein seitens der Parteien gerne „Forderungen“ auf dem Papier, aber Umsetzungen werden der Gemeindeverwaltung überlassen, die damit personell und finanziell völlig überfordert ist.

Erfolgsstrategien:
Wir als Unabhängige Liste für Greifenstein haben bereits -wie oben beschrieben- erfolgreich Schritte eingeleitet. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass sich unsere Landgemeinde aktiv um Zukunftsprojekte bemüht und hierfür durch die bessere Nutzung der eigenen Ressourcen – und hoffentlich guten Förderungen – voranschreitet. Gerade Greifenstein mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und großartigen Natur auf 65 km² Fläche wäre dafür prädestiniert. Zusammen mit einem Konzept für ökologischen Naherholungstourismus könnte dies sogar ein sehr erfolgversprechender Weg werden.
Dafür werden wir uns in der kommenden Wahlperiode um Mehrheiten bemühen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass gerade junge Wähler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche politischen Gruppierungen solche Wege voraussichtlich nicht priorisieren werden, um es vorsichtig zu formulieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Angaben dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Udo Sattler (Vorsitzender)

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre eMail. Wir als Unabhängige Liste haben den Klimaschutz, Biodiversität und Erschließung alternativer Energien für Greifenstein in unserem Programm. Wir sind in 2015 erstmals als Unabhängige angetreten und stellen mit 21,1% in der Greifensteiner Gemeindevertretung derzeit 6 Vertreter und 2 Vertreterinnen im Gemeindevorstand. (Eine Liste von Bündnis 90/Die Grünen gibt es in unserer Gemeinde nicht.)

Konkretes und Schritte, die wir bereits umgesetzt haben:
Spielräume für Energiegewinnung aus eigenen Ressourcen nutzen

Wir haben die Eigenbeförsterung unseres Waldes mit einem Antrag 2018 angestoßen. Wir sind eine der waldreichsten Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis.
Die daraus resultierenden Spielräume im Hinblick auf Energiegewinnung in Eigenregie werden wir konsequent weiterverfolgen. Außerdem möchten wir die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasserkraft an unserer Talsperre vorantreiben. Bisher gab es dort keine Turbine. Auch die Möglichkeiten, Windkraft ohne Beeinträchtigungen von Menschen und Natur weiter auszubauen, soll auf den Prüfstand. Wir haben bereits ausgewiesene Flächen, die ggf. besser ausgeschöpft werden könnten.

Infrastruktur für Elektromobilität auf dem Land ausbauen

Wir haben die Einrichtung von Schnellladesäulen für E-Autos und Ladestationen für E-Bikes 2019 per Antrag erreicht. Im Rahmen der Dorferneuerung wird es am neu gestalteten Dorfplatz in Greifenstein erste Installationen geben. Am sehr beliebten Ulmtal Rad- und Wanderweg wird es voraussichtlich E-Bike-Lademöglichkeiten geben.

Greifenstein ist „Klimakommune“. Das ist eine Absichtserklärung und ein Versprechen. Der Titel muss nach unserer Auffassung mit Inhalt gefüllt werden. Es sollte z.B. durch obige Ansätze auch weitgehend mit Taten der damit verbundenen Selbstverpflichtung nachgekommen werden.

Biodiversitätsstrategie für Greifenstein erstellen

Wir sehen auch die Notwendigkeit, neben den weitgehend unkoordinierten Insel-Anstrengungen von zum Teil preisgekrönten Projekten eine Greifensteiner Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Hierzu sollten alle Akteure an den Tisch: Von der Gemeindeverwaltung über Vereine und Verbände sollte unter Einbeziehung der Bürger ein konkretisierbares Konzept für eine koordinierte Biodiversitätsstrategie erstellt werden. Dazu braucht es professionelle Moderation und aufgrund der Haushaltslage hoffen wir hierbei Fördermittel erschließen zu können.

Hindernisse:
Die Gemeinde hat aufgrund eines viel zu geringen Haushaltsbudgets keine Fachleute im Haus. In anderen, besser ausgestatteten Gemeinden gibt es Umweltberater, ggf. auch einen Biologen. Dafür gibt es in Greifenstein leider keine Fachkompetenzen. Es stehen auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, jemanden weiterzubilden oder freizustellen. Was die ehrenamtliche Beteiligung betrifft, so gibt es in Greifenstein seitens der Parteien gerne „Forderungen“ auf dem Papier, aber Umsetzungen werden der Gemeindeverwaltung überlassen, die damit personell und finanziell völlig überfordert ist.

Erfolgsstrategien:
Wir als Unabhängige Liste für Greifenstein haben bereits -wie oben beschrieben- erfolgreich Schritte eingeleitet. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass sich unsere Landgemeinde aktiv um Zukunftsprojekte bemüht und hierfür durch die bessere Nutzung der eigenen Ressourcen – und hoffentlich guten Förderungen – voranschreitet. Gerade Greifenstein mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und großartigen Natur auf 65 km² Fläche wäre dafür prädestiniert. Zusammen mit einem Konzept für ökologischen Naherholungstourismus könnte dies sogar ein sehr erfolgversprechender Weg werden.
Dafür werden wir uns in der kommenden Wahlperiode um Mehrheiten bemühen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass gerade junge Wähler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche politischen Gruppierungen solche Wege voraussichtlich nicht priorisieren werden, um es vorsichtig zu formulieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Angaben dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Udo Sattler (Vorsitzender)

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre eMail. Wir als Unabhängige Liste haben den Klimaschutz, Biodiversität und Erschließung alternativer Energien für Greifenstein in unserem Programm. Wir sind in 2015 erstmals als Unabhängige angetreten und stellen mit 21,1% in der Greifensteiner Gemeindevertretung derzeit 6 Vertreter und 2 Vertreterinnen im Gemeindevorstand. (Eine Liste von Bündnis 90/Die Grünen gibt es in unserer Gemeinde nicht.)

Konkretes und Schritte, die wir bereits umgesetzt haben:
Spielräume für Energiegewinnung aus eigenen Ressourcen nutzen

Wir haben die Eigenbeförsterung unseres Waldes mit einem Antrag 2018 angestoßen. Wir sind eine der waldreichsten Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis.
Die daraus resultierenden Spielräume im Hinblick auf Energiegewinnung in Eigenregie werden wir konsequent weiterverfolgen. Außerdem möchten wir die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasserkraft an unserer Talsperre vorantreiben. Bisher gab es dort keine Turbine. Auch die Möglichkeiten, Windkraft ohne Beeinträchtigungen von Menschen und Natur weiter auszubauen, soll auf den Prüfstand. Wir haben bereits ausgewiesene Flächen, die ggf. besser ausgeschöpft werden könnten.

Infrastruktur für Elektromobilität auf dem Land ausbauen

Wir haben die Einrichtung von Schnellladesäulen für E-Autos und Ladestationen für E-Bikes 2019 per Antrag erreicht. Im Rahmen der Dorferneuerung wird es am neu gestalteten Dorfplatz in Greifenstein erste Installationen geben. Am sehr beliebten Ulmtal Rad- und Wanderweg wird es voraussichtlich E-Bike-Lademöglichkeiten geben.

Greifenstein ist „Klimakommune“. Das ist eine Absichtserklärung und ein Versprechen. Der Titel muss nach unserer Auffassung mit Inhalt gefüllt werden. Es sollte z.B. durch obige Ansätze auch weitgehend mit Taten der damit verbundenen Selbstverpflichtung nachgekommen werden.

Biodiversitätsstrategie für Greifenstein erstellen

Wir sehen auch die Notwendigkeit, neben den weitgehend unkoordinierten Insel-Anstrengungen von zum Teil preisgekrönten Projekten eine Greifensteiner Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Hierzu sollten alle Akteure an den Tisch: Von der Gemeindeverwaltung über Vereine und Verbände sollte unter Einbeziehung der Bürger ein konkretisierbares Konzept für eine koordinierte Biodiversitätsstrategie erstellt werden. Dazu braucht es professionelle Moderation und aufgrund der Haushaltslage hoffen wir hierbei Fördermittel erschließen zu können.

Hindernisse:
Die Gemeinde hat aufgrund eines viel zu geringen Haushaltsbudgets keine Fachleute im Haus. In anderen, besser ausgestatteten Gemeinden gibt es Umweltberater, ggf. auch einen Biologen. Dafür gibt es in Greifenstein leider keine Fachkompetenzen. Es stehen auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, jemanden weiterzubilden oder freizustellen. Was die ehrenamtliche Beteiligung betrifft, so gibt es in Greifenstein seitens der Parteien gerne „Forderungen“ auf dem Papier, aber Umsetzungen werden der Gemeindeverwaltung überlassen, die damit personell und finanziell völlig überfordert ist.

Erfolgsstrategien:
Wir als Unabhängige Liste für Greifenstein haben bereits -wie oben beschrieben- erfolgreich Schritte eingeleitet. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass sich unsere Landgemeinde aktiv um Zukunftsprojekte bemüht und hierfür durch die bessere Nutzung der eigenen Ressourcen – und hoffentlich guten Förderungen – voranschreitet. Gerade Greifenstein mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und großartigen Natur auf 65 km² Fläche wäre dafür prädestiniert. Zusammen mit einem Konzept für ökologischen Naherholungstourismus könnte dies sogar ein sehr erfolgversprechender Weg werden.
Dafür werden wir uns in der kommenden Wahlperiode um Mehrheiten bemühen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass gerade junge Wähler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche politischen Gruppierungen solche Wege voraussichtlich nicht priorisieren werden, um es vorsichtig zu formulieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Angaben dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Udo Sattler (Vorsitzender)

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]„Fridays for Future“, eine Bewegung junger Umweltschützer*innen, war vor der Corona-Pandemie in aller Munde. Zwar bleiben deren öffentliche Auftritte aufgrund der Beschränkungen aktuell hinter denen der Vergangenheit zurück, dennoch sind ihre Themen und Forderungen nicht minder aktuell.

In einem offenen Brief wandte sich Miriam Schüller, aktives Mitglied der Wetzlarer „Fridays for Future“-Gruppe, stellvertretend für die gesamte Organisation an heimische Politiker:innen , Parteien und Wählergemeinschaften, um deren Standpunkte zu den Forderungen der Klimaschützer:innen zu erfahren.

Hans Udo Sattler, Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender der ULfG, beantwortete diesen Brief ebenfalls offen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre eMail. Wir als Unabhängige Liste haben den Klimaschutz, Biodiversität und Erschließung alternativer Energien für Greifenstein in unserem Programm. Wir sind in 2015 erstmals als Unabhängige angetreten und stellen mit 21,1% in der Greifensteiner Gemeindevertretung derzeit 6 Vertreter und 2 Vertreterinnen im Gemeindevorstand. (Eine Liste von Bündnis 90/Die Grünen gibt es in unserer Gemeinde nicht.)

Konkretes und Schritte, die wir bereits umgesetzt haben:
Spielräume für Energiegewinnung aus eigenen Ressourcen nutzen

Wir haben die Eigenbeförsterung unseres Waldes mit einem Antrag 2018 angestoßen. Wir sind eine der waldreichsten Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis.
Die daraus resultierenden Spielräume im Hinblick auf Energiegewinnung in Eigenregie werden wir konsequent weiterverfolgen. Außerdem möchten wir die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasserkraft an unserer Talsperre vorantreiben. Bisher gab es dort keine Turbine. Auch die Möglichkeiten, Windkraft ohne Beeinträchtigungen von Menschen und Natur weiter auszubauen, soll auf den Prüfstand. Wir haben bereits ausgewiesene Flächen, die ggf. besser ausgeschöpft werden könnten.

Infrastruktur für Elektromobilität auf dem Land ausbauen

Wir haben die Einrichtung von Schnellladesäulen für E-Autos und Ladestationen für E-Bikes 2019 per Antrag erreicht. Im Rahmen der Dorferneuerung wird es am neu gestalteten Dorfplatz in Greifenstein erste Installationen geben. Am sehr beliebten Ulmtal Rad- und Wanderweg wird es voraussichtlich E-Bike-Lademöglichkeiten geben.

Greifenstein ist „Klimakommune“. Das ist eine Absichtserklärung und ein Versprechen. Der Titel muss nach unserer Auffassung mit Inhalt gefüllt werden. Es sollte z.B. durch obige Ansätze auch weitgehend mit Taten der damit verbundenen Selbstverpflichtung nachgekommen werden.

Biodiversitätsstrategie für Greifenstein erstellen

Wir sehen auch die Notwendigkeit, neben den weitgehend unkoordinierten Insel-Anstrengungen von zum Teil preisgekrönten Projekten eine Greifensteiner Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Hierzu sollten alle Akteure an den Tisch: Von der Gemeindeverwaltung über Vereine und Verbände sollte unter Einbeziehung der Bürger ein konkretisierbares Konzept für eine koordinierte Biodiversitätsstrategie erstellt werden. Dazu braucht es professionelle Moderation und aufgrund der Haushaltslage hoffen wir hierbei Fördermittel erschließen zu können.

Hindernisse:
Die Gemeinde hat aufgrund eines viel zu geringen Haushaltsbudgets keine Fachleute im Haus. In anderen, besser ausgestatteten Gemeinden gibt es Umweltberater, ggf. auch einen Biologen. Dafür gibt es in Greifenstein leider keine Fachkompetenzen. Es stehen auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, jemanden weiterzubilden oder freizustellen. Was die ehrenamtliche Beteiligung betrifft, so gibt es in Greifenstein seitens der Parteien gerne „Forderungen“ auf dem Papier, aber Umsetzungen werden der Gemeindeverwaltung überlassen, die damit personell und finanziell völlig überfordert ist.

Erfolgsstrategien:
Wir als Unabhängige Liste für Greifenstein haben bereits -wie oben beschrieben- erfolgreich Schritte eingeleitet. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass sich unsere Landgemeinde aktiv um Zukunftsprojekte bemüht und hierfür durch die bessere Nutzung der eigenen Ressourcen – und hoffentlich guten Förderungen – voranschreitet. Gerade Greifenstein mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und großartigen Natur auf 65 km² Fläche wäre dafür prädestiniert. Zusammen mit einem Konzept für ökologischen Naherholungstourismus könnte dies sogar ein sehr erfolgversprechender Weg werden.
Dafür werden wir uns in der kommenden Wahlperiode um Mehrheiten bemühen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass gerade junge Wähler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche politischen Gruppierungen solche Wege voraussichtlich nicht priorisieren werden, um es vorsichtig zu formulieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Angaben dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Udo Sattler (Vorsitzender)

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

„Fridays for Future“, eine Bewegung junger Umweltschützer*innen, war vor der Corona-Pandemie in aller Munde. Zwar bleiben deren öffentliche Auftritte aufgrund der Beschränkungen aktuell hinter denen der Vergangenheit zurück, dennoch sind ihre Themen und Forderungen nicht minder aktuell.

In einem offenen Brief wandte sich Miriam Schüller, aktives Mitglied der Wetzlarer „Fridays for Future“-Gruppe, stellvertretend für die gesamte Organisation an heimische Politiker:innen , Parteien und Wählergemeinschaften, um deren Standpunkte zu den Forderungen der Klimaschützer:innen zu erfahren.

Hans Udo Sattler, Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender der ULfG, beantwortete diesen Brief ebenfalls offen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre eMail. Wir als Unabhängige Liste haben den Klimaschutz, Biodiversität und Erschließung alternativer Energien für Greifenstein in unserem Programm. Wir sind in 2015 erstmals als Unabhängige angetreten und stellen mit 21,1% in der Greifensteiner Gemeindevertretung derzeit 6 Vertreter und 2 Vertreterinnen im Gemeindevorstand. (Eine Liste von Bündnis 90/Die Grünen gibt es in unserer Gemeinde nicht.)

Konkretes und Schritte, die wir bereits umgesetzt haben:
Spielräume für Energiegewinnung aus eigenen Ressourcen nutzen

Wir haben die Eigenbeförsterung unseres Waldes mit einem Antrag 2018 angestoßen. Wir sind eine der waldreichsten Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis.
Die daraus resultierenden Spielräume im Hinblick auf Energiegewinnung in Eigenregie werden wir konsequent weiterverfolgen. Außerdem möchten wir die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasserkraft an unserer Talsperre vorantreiben. Bisher gab es dort keine Turbine. Auch die Möglichkeiten, Windkraft ohne Beeinträchtigungen von Menschen und Natur weiter auszubauen, soll auf den Prüfstand. Wir haben bereits ausgewiesene Flächen, die ggf. besser ausgeschöpft werden könnten.

Infrastruktur für Elektromobilität auf dem Land ausbauen

Wir haben die Einrichtung von Schnellladesäulen für E-Autos und Ladestationen für E-Bikes 2019 per Antrag erreicht. Im Rahmen der Dorferneuerung wird es am neu gestalteten Dorfplatz in Greifenstein erste Installationen geben. Am sehr beliebten Ulmtal Rad- und Wanderweg wird es voraussichtlich E-Bike-Lademöglichkeiten geben.

Greifenstein ist „Klimakommune“. Das ist eine Absichtserklärung und ein Versprechen. Der Titel muss nach unserer Auffassung mit Inhalt gefüllt werden. Es sollte z.B. durch obige Ansätze auch weitgehend mit Taten der damit verbundenen Selbstverpflichtung nachgekommen werden.

Biodiversitätsstrategie für Greifenstein erstellen

Wir sehen auch die Notwendigkeit, neben den weitgehend unkoordinierten Insel-Anstrengungen von zum Teil preisgekrönten Projekten eine Greifensteiner Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Hierzu sollten alle Akteure an den Tisch: Von der Gemeindeverwaltung über Vereine und Verbände sollte unter Einbeziehung der Bürger ein konkretisierbares Konzept für eine koordinierte Biodiversitätsstrategie erstellt werden. Dazu braucht es professionelle Moderation und aufgrund der Haushaltslage hoffen wir hierbei Fördermittel erschließen zu können.

Hindernisse:
Die Gemeinde hat aufgrund eines viel zu geringen Haushaltsbudgets keine Fachleute im Haus. In anderen, besser ausgestatteten Gemeinden gibt es Umweltberater, ggf. auch einen Biologen. Dafür gibt es in Greifenstein leider keine Fachkompetenzen. Es stehen auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, jemanden weiterzubilden oder freizustellen. Was die ehrenamtliche Beteiligung betrifft, so gibt es in Greifenstein seitens der Parteien gerne „Forderungen“ auf dem Papier, aber Umsetzungen werden der Gemeindeverwaltung überlassen, die damit personell und finanziell völlig überfordert ist.

Erfolgsstrategien:
Wir als Unabhängige Liste für Greifenstein haben bereits -wie oben beschrieben- erfolgreich Schritte eingeleitet. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass sich unsere Landgemeinde aktiv um Zukunftsprojekte bemüht und hierfür durch die bessere Nutzung der eigenen Ressourcen – und hoffentlich guten Förderungen – voranschreitet. Gerade Greifenstein mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und großartigen Natur auf 65 km² Fläche wäre dafür prädestiniert. Zusammen mit einem Konzept für ökologischen Naherholungstourismus könnte dies sogar ein sehr erfolgversprechender Weg werden.
Dafür werden wir uns in der kommenden Wahlperiode um Mehrheiten bemühen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass gerade junge Wähler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche politischen Gruppierungen solche Wege voraussichtlich nicht priorisieren werden, um es vorsichtig zu formulieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Angaben dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Udo Sattler (Vorsitzender)

„Fridays for Future“, eine Bewegung junger Umweltschützer*innen, war vor der Corona-Pandemie in aller Munde. Zwar bleiben deren öffentliche Auftritte aufgrund der Beschränkungen aktuell hinter denen der Vergangenheit zurück, dennoch sind ihre Themen und Forderungen nicht minder aktuell.

In einem offenen Brief wandte sich Miriam Schüller, aktives Mitglied der Wetzlarer „Fridays for Future“-Gruppe, stellvertretend für die gesamte Organisation an heimische Politiker:innen , Parteien und Wählergemeinschaften, um deren Standpunkte zu den Forderungen der Klimaschützer:innen zu erfahren.

Hans Udo Sattler, Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender der ULfG, beantwortete diesen Brief ebenfalls offen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre eMail. Wir als Unabhängige Liste haben den Klimaschutz, Biodiversität und Erschließung alternativer Energien für Greifenstein in unserem Programm. Wir sind in 2015 erstmals als Unabhängige angetreten und stellen mit 21,1% in der Greifensteiner Gemeindevertretung derzeit 6 Vertreter und 2 Vertreterinnen im Gemeindevorstand. (Eine Liste von Bündnis 90/Die Grünen gibt es in unserer Gemeinde nicht.)

Konkretes und Schritte, die wir bereits umgesetzt haben:
Spielräume für Energiegewinnung aus eigenen Ressourcen nutzen

Wir haben die Eigenbeförsterung unseres Waldes mit einem Antrag 2018 angestoßen. Wir sind eine der waldreichsten Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis.
Die daraus resultierenden Spielräume im Hinblick auf Energiegewinnung in Eigenregie werden wir konsequent weiterverfolgen. Außerdem möchten wir die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Wasserkraft an unserer Talsperre vorantreiben. Bisher gab es dort keine Turbine. Auch die Möglichkeiten, Windkraft ohne Beeinträchtigungen von Menschen und Natur weiter auszubauen, soll auf den Prüfstand. Wir haben bereits ausgewiesene Flächen, die ggf. besser ausgeschöpft werden könnten.

Infrastruktur für Elektromobilität auf dem Land ausbauen

Wir haben die Einrichtung von Schnellladesäulen für E-Autos und Ladestationen für E-Bikes 2019 per Antrag erreicht. Im Rahmen der Dorferneuerung wird es am neu gestalteten Dorfplatz in Greifenstein erste Installationen geben. Am sehr beliebten Ulmtal Rad- und Wanderweg wird es voraussichtlich E-Bike-Lademöglichkeiten geben.

Greifenstein ist „Klimakommune“. Das ist eine Absichtserklärung und ein Versprechen. Der Titel muss nach unserer Auffassung mit Inhalt gefüllt werden. Es sollte z.B. durch obige Ansätze auch weitgehend mit Taten der damit verbundenen Selbstverpflichtung nachgekommen werden.

Biodiversitätsstrategie für Greifenstein erstellen

Wir sehen auch die Notwendigkeit, neben den weitgehend unkoordinierten Insel-Anstrengungen von zum Teil preisgekrönten Projekten eine Greifensteiner Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Hierzu sollten alle Akteure an den Tisch: Von der Gemeindeverwaltung über Vereine und Verbände sollte unter Einbeziehung der Bürger ein konkretisierbares Konzept für eine koordinierte Biodiversitätsstrategie erstellt werden. Dazu braucht es professionelle Moderation und aufgrund der Haushaltslage hoffen wir hierbei Fördermittel erschließen zu können.

Hindernisse:
Die Gemeinde hat aufgrund eines viel zu geringen Haushaltsbudgets keine Fachleute im Haus. In anderen, besser ausgestatteten Gemeinden gibt es Umweltberater, ggf. auch einen Biologen. Dafür gibt es in Greifenstein leider keine Fachkompetenzen. Es stehen auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, jemanden weiterzubilden oder freizustellen. Was die ehrenamtliche Beteiligung betrifft, so gibt es in Greifenstein seitens der Parteien gerne „Forderungen“ auf dem Papier, aber Umsetzungen werden der Gemeindeverwaltung überlassen, die damit personell und finanziell völlig überfordert ist.

Erfolgsstrategien:
Wir als Unabhängige Liste für Greifenstein haben bereits -wie oben beschrieben- erfolgreich Schritte eingeleitet. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass sich unsere Landgemeinde aktiv um Zukunftsprojekte bemüht und hierfür durch die bessere Nutzung der eigenen Ressourcen – und hoffentlich guten Förderungen – voranschreitet. Gerade Greifenstein mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und großartigen Natur auf 65 km² Fläche wäre dafür prädestiniert. Zusammen mit einem Konzept für ökologischen Naherholungstourismus könnte dies sogar ein sehr erfolgversprechender Weg werden.
Dafür werden wir uns in der kommenden Wahlperiode um Mehrheiten bemühen.

Gleichzeitig hoffen wir, dass gerade junge Wähler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche politischen Gruppierungen solche Wege voraussichtlich nicht priorisieren werden, um es vorsichtig zu formulieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Angaben dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Udo Sattler (Vorsitzender)