Unsere Liste steht

Unsere Liste steht

Totgesagte leben länger – und in unserem Fall ganz besonders. Entgegen aller Gerüchte steht fest: Die ULfG lebt, ist engagiert und voller Tatkraft.

Nach der Begrüßung durch Florian Kunz und Ursula Oestreich ging es zügig in die inhaltliche Arbeit. Zum Versammlungsleiter wurde der aktuelle Fraktionsvorsitzende Thomas Weiler gewählt.

Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand die Vorstellung unserer Kandidierenden: eine starke Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie neuen, engagierten Gesichtern mit frischen Ideen und viel Motivation. Die anschließende geheime Wahl bestätigte diesen Eindruck eindrucksvoll – das Ergebnis war klar und einstimmig.

Gewählt wurden:

  1. Stefan Kocher
  2. Ursula Oestreich
  3. Florian Kunz
  4. Dr. Birgit Anderegg
  5. Johannes Arns
  6. Andreas Gröbel
  7. Michael Philipps
  8. Uwe Hasenpusch
  9. Hans-Udo Sattler
  10. Manuela Arns
  11. Heidi Sattler
  12. Rolf Schweitzer

Zum Abschluss nutzten wir die Gelegenheit, das Wahlprogramm für die Wahlperiode 2026–2031 ausführlich zu diskutieren.

Dabei wurde deutlich, wofür die ULfG steht: Unsere kommunalpolitische Arbeit folgt konsequent dem Leitmotiv „Gute Ideen für kluge Kommunalpolitik“ – sachlich, zukunftsorientiert und nah an den Menschen vor Ort.

Karten auf den Tisch

Karten auf den Tisch

Wir rechnen für 2026 mit einem Fehlbedarf im ordentlichen Ergebnis von rund 1,57 Millionen Euro. Das liegt vor allem an rückläufigen Einnahmen und deutlich steigenden Umlagen und Personalkosten.

Bürgermeisterin Sander

in der Gemeindevertretung am 30.10.2025

Der neue Haushalt steht – wie in vielen hessischen Kommunen – unter massivem finanziellem Druck. Die Aufgaben wachsen, die Mittel reichen immer weniger. Die Liste der Pflicht- und Zukunftsaufgaben ist lang: Kinderbetreuung, Integration, Klimaschutz, Digitalisierung, Katastrophenschutz, Gesundheitsversorgung, Straßenunterhalt, Wasser- und Abwasserinfrastruktur, ÖPNV, Schulen, Kitas, Feuerwehr, Bauhof. Überall sollen wir Kommunen zuverlässig liefern – oft ohne ausreichende finanzielle Ausstattung.

Die zentrale Frage lautet: Wie halten wir Greifenstein in diesem Umfeld handlungsfähig und sichern einen ausgeglichenen Haushalt?

Ohne schmerzhafte Kürzungen bleibt nur eine realistische Option: eine Anpassung der Grundsteuer B und/oder der Gewerbesteuer.

Im Zuge der verfassungsgerichtlich geforderten Grundsteuerreform hatte das Land Hessen vorab Hebesatzempfehlungen veröffentlicht, denen Greifenstein gefolgt ist. Der Hebesatz von 200 % wurde bewusst nur als vorläufiger Wert beschlossen – mit dem klaren Hinweis, ihn nach Vorliegen finaler Daten anzupassen.

Was ist ein Nivellierungshebesatz?

Ein Nivellierungshebesatz ist ein fiktiver Hebesatz, mit dem Steuerkraftmesszahlen verschiedener Gemeinden vergleichbar gemacht werden. Er dient statistischen und fiskalischen Vergleichszwecken, nicht der tatsächlichen Steuererhebung.

Warum braucht man einen Nivellierungshebesatz?

Da Gemeinden sehr unterschiedliche tatsächliche Gewerbesteuer-Hebesätze festlegen (z. B. 200 % bis über 900 %), wären reine Steuerzahlen nicht vergleichbar. Um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Kommunen trotzdem zu vergleichen, wird ein einheitlicher, „nivellierender“ Hebesatz verwendet.

Wofür wird er genutzt?

  • Finanzausgleich zwischen Gemeinden und Ländern
  • Berechnung der Steuerkraft einer Kommune
  • Bundesstatistiken zur kommunalen Finanzlage
  • Vergleich der fiktiven Gewerbesteuereinnahmen ausgehend von einer einheitlichen Bemessungsgrundlage

Diese Daten liegen nun vor. Sie zeigen eine deutliche Abweichung zu den Prognosen des Landes. Viele Kommunen haben die Empfehlung nicht umgesetzt und ihre Hebesätze sogar erhöht. Dadurch liegt der neue Nivellierungshebesatz bei 320 % – unser aktueller Satz unterschreitet ihn damit um 120 Prozentpunkte.

Die Folgen sind erheblich:

  • ca. 420.000 € Mindereinnahmen aus der Grundsteuer jährlich,
  • zusätzlich rund 180.000 € geringere Schlüsselzuweisungen und höhere Umlagen.

Hebesätze unverändert zu lassen, wäre politisch bequem – aber finanziell unverantwortlich. Gerade vor der Kommunalwahl im März 2026 ist es uns wichtig, offen über die Lage zu informieren und notwendige Entscheidungen nicht auszublenden.

In der morgigen Sitzung der Gemeindevertretung (04.12.2025 um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, OT Beilstein, Herborner Straße 38) wird sich entscheiden, welche Lösung am Ende eine Mehrheit findet.

Einladung zur Nominierungsversammlung

Einladung zur Nominierungsversammlung

Wir laden herzlich zur Nominierungsversammlung am 12. Dezember 2025 um 19:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, Obergasse 25, 35753 Greifenstein ein.

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Wahl eines Versammlungsleiters/einer Versammlungsleiterin
  3. Feststellung der form- und fristgemäßen Einladung
  4. Feststellung der Beschlussfähigkeit und der anwesenden Stimmen
  5. Wahl einer Protokollführerin / eines Protokollführers
  6. Wahl einer Vertrauensperson / stellvertretenden Vertrauensperson
  7. Wahl der Ersatzperson der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson
  8. Kurz- Vorstellung der vorgeschlagenen Personen
  9. Geheime Wahl der Kandidierenden für die Kommunalwahl am 15.03.2026
  10. Unterzeichnung der Zustimmungserklärung und Bescheinigung der Wählbarkeit durch die Kandidierenden
  11. Wahl/Verabschiedung des Kommunalwahlprogramms
Gemeinsam für Greifenstein

Gemeinsam für Greifenstein

Das Ende einer Wahlperiode ist immer beides: ein Abschluss und ein Aufbruch. Viele Mandatsträgerinnen und Mandatsträger halten inne, blicken auf das Erreichte zurück und überlegen, ob sie noch einmal Verantwortung übernehmen möchten. Solche persönlichen Entscheidungen können große Auswirkungen auf das Fortbestehen einer Wahlliste haben – so auch bei den Freien Wählern in Greifenstein. Für die Kommunalwahl 2026 wäre eine ausreichend besetzte Liste nicht mehr möglich gewesen.

In dieser Situation haben sich die Unabhängigen und die Freien an einen Tisch gesetzt. Schnell wurde klar: In vielen Themen denken wir ähnlich, verfolgen die gleichen Ziele und teilen eine gemeinsame Haltung zur kommunalen Verantwortung. Die Idee, unsere Kräfte zu bündeln, war daher nicht nur naheliegend, sondern auch zukunftsweisend.

Deshalb werden am 15. März 2026 ehemalige Freie Wähler auf der Wahlliste der Unabhängigen Liste für Greifenstein kandidieren.

Wir freuen uns, dass aus einer Herausforderung eine starke gemeinsame Perspektive entstanden ist – und dass aus einer guten Idee eine kluge Entscheidung wurde, die Greifenstein weiter voranbringen soll.

Positive Signale für die medizinische Versorgung in Greifenstein

Am gestrigen Dienstag, dem 10.01.2023, kam es im DGH Holzhausen zu einem vierten Termin des Runden Tisches „Zukunft der medizinischen Versorgung in Greifenstein“ – und es gab Neuigkeiten zu vermelden.

Zur Vorgeschichte: In der Sitzung des Gemeindeparlaments am 15.07.2021 stellte die ULfG einen Antrag zur medizinischen Versorgung in der Gemeinde mit der Absicht, die sich verschärfende Situation mittelfristig zu verbessern. War man damals noch davon ausgegangen, dass man mit einer Art Stipendium Hausärzte gewinnen könne – ähnlich wie es manche Landkreise bereits umsetzen – sieht die Situation heute etwas anders aus. Ein zweiter Teil des Antrags ist aus heutiger Sicht der viel Wichtigere gewesen und hat echte Chancen angestoßen: Einstimmig entschied die Gemeindevertretung seinerzeit nach dem von Florian Kunz vorgetragenen Sachstand und den Überlegungen der ULfG-Fraktion, von der Verwaltung einen Runden Tisch zu Sache einrichten zu lassen. Zu Beginn tagte dieser neben den politischen Funktionären mit den zu dieser Zeit noch vorhandenen drei Arztpraxen der Gemeinde (Praxis Morr-Strathmann aus Ulm, Praxis Görbing aus Holzhausen und Praxis Herr aus Beilstein) sowie einer Vertreterin der Beilsteiner Apotheke, des Pflegedienstes und weiteren Interessierten und Geladenen aus dem medizinischen Bereich auch aus den Nachbargemeinden.

Nach mehreren Treffen und der weiteren Zuspitzung durch die inzwischen erfolgte Schließung der Praxis in Beilstein zeichnet sich nun endlich eine positive Kehrtwende in der Entwicklung ab!

Im Rahmen der gestrigen Sitzung unter der Leitung der parteilosen Bürgermeisterin Marion Sander, bei der alle Fraktionen außer der CDU und der AFD VertreterInnen entsandt hatten, nahmen auch der in Katzenfurt niedergelassene Allgemeinmediziner Peter Franz sowie mit Eva Wartner und Anna Hägele zwei Ärztinnen teil, die ihre neue Heimat auf dem Gelände der ehemaligen Klinik Waldhof Elgershausen gefunden haben. Letztere arbeitet seit Mitte 2022 in der Praxis Franz und lässt sich dort zur Allgemeinmedizinerin ausbilden. Eva Wartner gehört derzeit dem Team der Praxis Dilltal in Ehringshausen an. Die Praxis Franz fungiert ferner als Lehrpraxis für den Fachbereich Humanmedizin der Universität Gießen.

Gleich zu Beginn der Sitzung wurde durch Frau Wartner und Herrn Franz vorgestellt, dass das Waldhof-Gelände nunmehr einen Eigentümerwechsel vollzogen hat, worüber die heimische Presse bereits berichtete. Der vorherige Inhaber, ein Apotheker und Unternehmer aus Gießen, habe das Gelände nun dem gemeinnützigen Verein GLS Treuhand aus Bochum veräußert. Mit diesem neuen Besitzer könne nun in die angedachte Richtung geplant werden, da bereits Vorgespräche über die Nutzungsübertragung mittels Erbpacht an die Gruppierung „Zukunftsort Waldhof“ stattgefunden haben. Am kommenden Freitag sollen hierzu finale Vereinbarungen getroffen werden. Das Ziel hierbei sei es, am Standort Waldhof eine neue Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin einzurichten, in der neben der Praxis von Herrn Franz auch die Praxis Görbing aus Holzhausen aufgehen soll. Peter Franz berichtete hierzu, dass sich die Praxen untereinander bereits kennengelernt haben und sich die Teams austauschen konnten. Die Praxis könne dann eine größere Patientenzahl betreuen als die bisherigen beiden Einzelpraxen. Allerdings seien hierzu noch Baumaßnahmen am Bestandsgebäude notwendig. Bei rascher Planung könne man auf eine realistische Eröffnung im Laufe des Jahres 2024 hoffen, so Peter Franz.

Antje Görbing ergänzte, dass das Haus, in dem die Räume ihrer Hausarztpraxis in Holzhausen derzeit untergebracht sind, nach dem Tod der Vermieterin mittelfristig von den Erben verkauft werden soll. Hier stünde also ohnehin eine Veränderung an. Die Zusage, dass bis mindestens Ende 2023 das Haus genutzt werden kann, habe man aber gegeben, möglicherweise auch bis ins erste Quartal 2024.

Langfristig, so Peter Franz weiter, ginge es vor allen Dingen darum, die Versorgung zu sichern. Das sieht man mit den geplanten Maßnahmen gegeben und die überörtliche Gemeinschaftspraxis könne hierzu ein Startpunkt sein, um das ehemalige Klinikgelände zu einem Gesundheitsort mit Ärzten, Therapiezentrum, Ernährungsberatung, kurärztlichen Einrichtungen ect. auszubauen. Ein wichtiger Baustein sei dabei, die Facharztweiterbildungen am Ort zu binden. Es wird neben der Versorgerpraxis daher auch eine Ausbildungspraxis angestrebt. Dass sich in das vorgestellte Projekt auch die auf dem Waldhof wohnhaften Menschen mit medizinischer Ausbildung (laut Frau Wartner derzeit sechs Personen) mindestens teilweise einklinken, ist geäußerter fester Wille. Hans-Werner Bender, parteiloser Bürgermeister der Nachbarkommune Sinn, der zwischenzeitlich die eigenen Bestrebungen zur medizinischen Versorgung in seiner Gemeinde skizzierte, bezeichnet diesen Umstand im Verlauf der Sitzung als „Sechser im Lotto“ und lud augenzwinkernd die Mediziner ein, dies in seiner Gemeinde umzusetzen, sofern das Projekt in Greifenstein nicht zustande käme.

Peter Franz skizzierte in seiner Erklärung ferner das Ziel, medizinische Fachangestellte (MFA) aus den Praxen dahingehend weiterzubilden, dass sie als VersorgungsassistentInnen in der Hausarztpraxis (VERAH) bzw. Nichtärztlichen PraxisassistentInnen (NäPA) auch Hausbesuche in der Flächengemeinde abdecken können und durch diese hochqualifizierenden Weiterbildungsmaßnahmen auch Aufgaben am Patienten, die deutliche über die eigentlichen Aufgaben von MFA hinausgehen, erfüllen dürfen. Dies soll dazu führen, dass auch immobilere PatientInnen durch den Wegfall der dezentralen Versorgung weiterhin eine gute Anbindung erhalten. Der erste Schritt zur Umsetzung sei eine Fusion der Praxen Görbing und Franz, die im Laufe des Jahres 2023 angestrebt ist, erläuterte Robert Görbing.

Ursel Morr-Strathmann, die in Begleitung ihres Mannes ebenfalls an der Zusammenkunft teilgenommen hat, machte auf Nachfrage von Florian Kunz deutlich, dass sich ihre Praxis nicht an dem Projekt beteiligen werde. Insgesamt waren von ihr und Herrn Morr eher kritische Stimmen zu vernehmen. Gerade Herr Morr präferiert eine dezentrale Lösung und forderte die Gemeinde auf, mögliche Praxisräume anzumieten, um diese interessierten Ärzten anzubieten. An dieser Stelle hakte Jan-Niklas Henrich (SPD), Vorsitzender der Gemeindevertretung, ein und stellte klar, dass man einen solchen Schritt nur dann umsetzen könne, wenn auch eine Garantie für ein Auffinden von Ärzten gegeben sei. Die hierdurch entstehenden Kosten fänden sonst bei den Bürgerinnen und Bürgern kein Verständnis. Wie schwer es aber grundsätzlich ist, Nachfolger für Landarztpraxen zu finden, habe man zuletzt am Beispiel der Praxis Herr in Beilstein gemerkt. Auch die Praxis von Frau Morr-Strathmann sucht seit Jahren vergeblich eine passende Nachfolgeregelung.

Dass die derzeitige Planung zur Einrichtung einer neuen Gemeinschaftspraxis am Standort Waldhof ein Einschnitt in die bestehenden Strukturen darstellt, erläuterte Antje Görbing im Gespräch. Dies sei allen Beteiligten bewusst und sei gewiss nicht für jeden das Optimum. Dennoch müsse man derartige Veränderungen in Kauf nehmen, sofern man die Versorgung in der Gemeinde sichern wolle.

Die Grundlagen seien alle gelegt, um das Projekt nun zu konkretisieren und voranzutreiben, veranschaulichte Peter Franz mit dem Blick auf den Eigentümerwechsel. Er bezeichnete die Spekulationen um den Waldhof mit dem Wirksamwerden des Inhaberwechsels als beendet. Auch seien Verantwortliche gefunden, die sich der Entwicklung des Standortes annähmen. Die Planung und Ausarbeitung der baulichen Maßnahmen sei nun der nächste Schritt. Hierzu liefen bereits erste Gespräche im Hintergrund, ebenfalls seien erste Gespräche mit möglichen Investoren angebahnt, die Interesse am Projekt bekundeten. Eine relativ schnelle Umsetzung sei aus Sicht der Medizinier möglich.

Anna Hägele, die vor allem die Begleitung des Projektes durch erfahrene niedergelassene Medizinier in den Vordergrund rückte, entgegnete, dass sie und ihre Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des Treffens vor allem die Signale der Politik zur Idee wahrnehmen wollen. Diese waren, zumindest was die anwesenden Fraktionen betrifft, aber eindeutig positiv. Man wolle diesem Projekt mit Entschiedenheit zur Seite stehen, signalisierten neben ULfG und SPD auch Johannes Arns, Fraktionsvorsitzender der FWG, sowie mit Uwe Biermas (FDP) und Reiner Seelhof (parteilos) zwei Mitglieder des Gemeindevorstandes.

Florian Kunz stellte noch einmal in diesem Zusammenhang deutlich heraus, dass sich seit vielen Jahren erstmals überhaupt wieder eine greifbare Lösung für das bekannte Problem anbahne. Diese Chance müsse man sehen und dürfe das für die Bürgerinnen und Bürger Greifensteins von Seiten der Politik auch nicht leichtfertig verspielen, forderte er die übrigen Mandatsträger unmissverständlich auf. Gleichzeitig regte er einen engen Austausch zwischen den Planern, Medizinern und der politischen Verantwortlichkeit an, damit notwendige Entscheidungen auch zügig umgesetzt werden können.

Eva Wartner entgegnete der wiederholt kritischen Haltung aus der Praxis Morr-Strathmann noch, dass man weiterhin auch eine parallele dezentrale Versorgung durch Politik und weitere Arztpraxen vorantreiben und beide Stränge weiterverfolgen könne. Die Verfügbarkeit von interessierten ÄrztInnen stelle dabei aber wie bereits all die Jahre gesehen eine Weiterverfolgung herkömmlicher Konzepte vor große Schwierigkeiten.

Bürgermeisterin Sander beschloss die Runde schließlich mit dem Ausblick, dass junge Ärztinnen und Ärzte da seien, die eine solche Lösung für Greifenstein umsetzen wollen, die „Hülle“ jedoch fehle noch, womit sie die noch zu gestaltenden Praxisräume am Standort Waldhof meinte. Planerisch seien bereits im Vorfeld Dinge angepackt worden. Die Offenlage der Planungen zum Waldhof stünden kurz bevor.

Insgesamt ist in besonders positiver Weise festzuhalten, dass der ULfG-Antrag mit der Einrichtung des Runden Tisches nun Früchte zu tragen scheint. Die Vorstellung der Pläne sind aus unserer Sicht auf ein stabiles schulmedizinisches Fundament gegründet, was durch die anwesenden Medizinerinnen und Mediziner wiederholt betont wurde. Wir alle sind auf die weiteren Planungsschritte gespannt und freuen uns, ein derart positives Signal an die Bürgerinnen und Bürger Greifensteins vermelden zu können.