Beeindruckende Einzel-Ergebnisse der ULfG-Kandidaten

Die Auswertung der Sitzzuteilung unter Berücksichtigung der Stimmenvergabe bei der Gemeindewahl 2016 beschert uns als der neuen Kraft im Gemeindeparlament durchweg erfreuliche Resultate und ein kräftiges Feedback aus der Bevölkerung.

 

Denn besonders auffällig sind die guten Kandidaten-Stimmen-Ergebnisse. Bis auf den knapp vorne liegenden Spitzenkandidaten der SPD hat kein Bewerber auf den anderen vier Listen so viele Einzelstimmen erhalten wie unsere ersten drei! Und unsere gewählte Nummer 4, Joel Becker, hat beinahe so viele Einzelstimmen bekommen wie die Nummer 1 der CDU. Wir können also mit gesundem Selbstbewusstsein in die zukünftige Arbeit in den gemeindlichen Gremien eintreten.

Erkennbar haben sich durchweg alle unsere Bewerberinnen und Bewerber um einen Sitz im Parlament im Vergleich zu den anderen, schon länger auf der politischen Bühne anwesenden Gegenkandidaten, sehr achtbar geschlagen!

Zum Beispiel im Ortsteil Greifenstein hat Stefan Kocher starke 936 Stimmen für uns eingefahren, in Arborn hat Willi Pfaff mit 994 „Kreuzchen“ ein super Ergebnis erzielt – und unser 2. Vorsitzender Thomas Weiler aus dem kleinen Odersberg kann mit sehr guten 1.232 Stimmen aufwarten. Das zeigt uns, dass wir großen Rückhalt aus der Bürgerschaft erfahren und bestärkt uns in unseren politischen Zielen für die Gesamtgemeinde.

Nur drei Frauen haben einen der 31 Sitze in der Gemeindevertretung erhalten. Nach wie vor sind wir also von einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis im Parlament leider sehr weit entfernt. Aber immerhin, auch hier hat die ULfG schon einen markanten Windhauch einbringen können:
Unsere Kandidatin Heike Nebhuth liegt in Bezug auf die Einzelstimmenverteilung mit weitem Abstand vor allen anderen zur Wahl aufgestellten Frauen. Eines unserer Ziele wird sein, weitere Frauen zu mobilisieren, sich aktiv und nachhaltig an der Gemeindepolitik zu beteiligen. Denn die Kommunalthemen gehen uns alle an. Gemischte Teams sind bekanntlich die erfolgreichsten, und demnach sollten bei den nächsten Wahlen noch mehr als bislang immerhin schon vier Kandidatinnen auf unserer Liste stehen und somit wählbar sein.

Eine bedeutsame Entwicklung ist gemeindeübergreifend feststellbar:
Der Trend in der Kommunalpolitik geht weg von „Parteilisten“ und hin zu „Bürgerlisten“. Bei der Aufstellung der Ortsbeiräte sind die Parteilisten schon länger deutlich auf dem Rückzug. In den Gemeindevertretungen sind Bürgerlisten, Freie und Unabhängige Wählergruppen erkennbar auf dem Vormarsch, während die etablierte Parteipolitik in den kommunalen Parlamenten unterhalb der Kreisebene an Einfluss verliert.

In den Ortsbeirat für Beilstein wurden unsere Mitglieder Harald Heuser (mit einem ganz überragenden Stimmenanteil) und Kai Ludwig gewählt. In Arborn konnte sich Willi Pfaff neben einem Sitz in der Gemeindevertretung zusätzlich für den Ortsbeirat qualifizieren.

„Bärenstarkes Ergebnis“ – Aus dem Stand 21,1 % und 6 Sitze

Die vorläufigen Endergebnisse für die Gemeindewahl in Greifenstein lauten wie folgt:

SPD 35,5 % / 11 Sitze, CDU 22,9 % / 7 Sitze, ULfG 21,1 % / 6 Sitze, FWG 11,5 % / 4 Sitze, FDP 9,0 % / 3 Sitze. (Gesamt 31 Sitze)

Ein bärenstarkes Ergebnis!

„Aus dem Stand“ über 21 % und 6 Sitze (von 31) zu holen, das übertrifft die Erwartungen. Dieses Resultat zeigt, dass die bisher in der Greifensteiner Kommunalpolitik Verantwortlichen am Willen und den Bedürfnissen vieler Bürger vorbei regiert haben.

Jahrelanger Stillstand sowie Blockaden bei wichtigen Projekten waren der Endeffekt dieser Politik. Das hat viele Wähler erzürnt. Und das hat letztlich aktiven Widerstand erzeugt.

Wir von der ULfG haben bereits vor den Wahlen und ohne Mandate mit einem erfolgreichen Bürgerentscheid gezeigt, dass wir den Willen und die  Interessen der hier lebenden Menschen ins Parlament bringen werden. In nur einem Jahr haben wir so gleich zwei Wahlkämpfe bestritten – zuerst für den Bürgerentscheid, dann für die Kommunalwahlen.

Unsere Argumente haben stets überzeugt.

Die Greifensteiner haben unsere Anstrengungen honoriert und uns einen klaren Auftrag erteilt.

So ist unsere unabhängige Bürgerliste zu einer kommunalpolitischen Kraft auf Augenhöhe mit den „etablierten“ Parteien geworden.

Jetzt haben wir die Chance, mit einer guten Mannschaft daran zu arbeiten, unsere Gemeinde nach vorne zu bringen, die Grundversorgung zu verbessern, infrastrukturelle Neuerungen durchzusetzen und für eine faire Vertretung der Interessen aller Ortsteile zu sorgen. Viele von uns wirken bereits aktiv in den überparteilichen IKEK-Arbeitsgruppen mit.

Wir wollen Bürgerprojekte fördern, Greifenstein attraktiver und zukunftsfähig machen.

Das Abschneiden der ULfG in Greifenstein ist ein Beweis dafür, dass eine echte Wahlalternative zu den alteingesessenen Parteien auch ohne eine Annäherung an rechtspopulistische Strömungen erfolgreich sein kann.

Wir danken allen, die uns bisher unterstützt, gefördert und beraten haben, wir bedanken uns bei unseren Wählerinnen und Wählern für das in die ULfG gesetzte Vertrauen und werden alles daran setzen, unserem Auftrag für das Gemeinwohl gerecht zu werden. Gleichzeitig arbeiten wir daran, noch viele weitere Menschen davon zu überzeugen, dass wir vorhandene Probleme in unserer Gemeinde sachlich lösen wollen und können.


Hans-Udo Sattler


Gewählte Kandidaten:
Vertreten wird die ULfG durch:

Hans-Udo Sattler, Heike Nebhuth, Hans-Jürgen Philipps, Joel Becker, Thomas Weiler und Willi Pfaff.

Aldi oder nicht Aldi?

Die überraschende Information vom 15.02.2016, dass Aldi Süd kein Interesse habe, in Greifenstein-Beilstein einen Discount-Markt zu errichten, stammt nach Angabe des Autors des Artikels und Redakteurs der WNZ/Mittelhessen.de, Herrn Gert Heiland, von der Aldi Pressestelle. Demnach hätten sie als Zeitung mehr als 14 Tage zuvor eine offizielle Sachstandsanfrage an Aldi gestellt, und das sei jetzt die Antwort der Pressestelle gewesen.
(Der Artikel ist hier auf mittelhessen.de zu finden)

Seitens des Bürgermeisters und von allen anderen Beteiligten – so hat man uns gegenüber mitgeteilt – ist bis zur Veröffentlichung dieses Artikels keine solche Stellungnahme erwartet worden, deshalb ist dies nun äußerst überraschend – auch die Begründung dazu, es mangele dem Standort an Kaufkraft, mutet irritierend an. Letzteren Aspekt würde man doch normalerweise vor dem Start solcher Verhandlungen und konkreten Planungen zu bedenken geben und nicht erst, wenn die Bürger sich aktiv für einen solchen Vorschlag entschieden haben und das ganze Projekt konkrete Formen annimmt.

Insbesondere hatten Investoren, Bürgermeister und Marktbetreiber wechselseitig vereinbart, keinerlei Stellungnahmen abzugeben, bis die Baugenehmigung vorliege. Da verwundert es schon, dass ausgerechnet kurz vor den Kommunalwahlen nun solche Aussagen getätigt werden. Und es verwundert auch die Art und Weise der Berichterstattung, die ja suggeriert, wenn Aldi nicht käme, gäbe es gar keinen Markt. Dem ist jedoch nicht so.

Als der Greifensteiner Bürgermeister Martin Kröckel in einer zweiten, später ergänzten Version des Artikels noch zu Wort kam, konnte er ausführen, dass es – egal für welchen Lebensmittel-Anbieter – nötig sei, dass „die Gemeindevertretung das Baurecht für das Areal in Beilstein schafft“. Die Projektentwickler müssten bei ihren Verhandlungen mit den Supermarktketten dies als Grundvoraussetzung haben. Dazu müsse „die Gemeindevertretung ja auch das Bürgerbegehren umsetzen.“ Der Bürgerentscheid vom März des vergangenen Jahres sprach sich mit deutlicher Mehrheit für die Errichtung eines Kombimarktes bestehend aus Supermarkt und Discounter aus, und dieser ist für drei Jahre bindend.
Eine Baugenehmigung ist ohnehin nicht anbietergebunden – sie gilt allgemein für einen Supermarkt und einen Discounter.
Nun haben am 22.02.2016 die Projektentwickler, die Firma Schoofs GmbH, demgemäß hierzu Stellung bezogen:

Ohne einen Politikwechsel in dieser Gemeinde wird ganz Greifenstein zugrunde regiert. Nehmen Sie bitte am 6. März unbedingt Ihr Wahlrecht in Anspruch, wählen Sie den Stillstand ab.

Spannung bis zur endgültigen Auszählung – Kommunalwahlen am 6. März 2016

Wie allseits bekannt ist, haben die Wähler bei den Kommunalwahlen viele Möglichkeiten, Ihre Stimmen auf Kandidaten zu verteilen. Das klassische Wahlverhalten, nur eine Partei oder Liste anzukreuzen, nimmt ab. Sehr viele haben auch wegen der Vielzahl von möglichen Varianten Briefwahl angefordert. Da am Wahl-Sonntag lediglich die Stimmzettel ausgewertet werden können, bei denen eine komplette Liste angekreuzt wurde, würde dieses Ergebnis wahrscheinlich keinen realistischen Gesamttrend aufzeigen können. Das war auch bei den letzten Wahlen 2011 in einigen Gemeinden schon so und es ist davon auszugehen, dass es dieses mal noch viel stärkere Unterschiede geben wird.

Bei den Landtags- und Kommunalwahlen im März 2016 erwarten die Wahlforscher insgesamt einen Trend zu Ungunsten der sogenannten „Volksparteien“ SPD und CDU. Man geht von ganz erheblichen Stimmenverlusten für die „Etablierten“ aus.

Auch dieser Trend könnte sich in Greifenstein niederschlagen, denn viele sind besonders in den „Westerwald-Ortsteilen“ aus bekannten Gründen mit der Arbeit der SPD nicht sonderlich zufrieden und die CDU, die keinen klaren Kurs (nicht nur in der Marktfrage) hatte, stellt keinen einzigen Kandidaten aus dem größten Ortsteil der Gemeinde.

Während genau diese beiden Parteien in Greifenstein den mit viel Engagement und Aufwand herbeigeführten, basisdemokratischen Entscheid der Bürger am liebsten ignorieren oder unter den Tisch regieren würden, ist der Unmut über diese Politik zum Wahltermin sogar noch gestiegen. Denn diese zähe und ignorante Politik bringt für Greifenstein ausschließlich Negativschlagzeilen in der Presse, raubt der Gemeinde jegliche Entwicklungschancen und demotiviert Investoren und Anbieter.

Sie schreckt Interessenten ab, sich in dieser Gemeinde überhaupt zu engagieren.

Die Kommunalwahlen am 6. März 2016 bleiben spannend bis zuletzt.

Unsere Ziele für Greifenstein

Liebe Greifensteiner Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Ihrer Stimme entscheiden Sie, wer die Interessen der Bürger zukünftig vertreten wird. Wir wissen, dass manche skeptisch sind, ob sie mit ihrer Stimmabgabe tatsächlich Einfluss auf die Politik nehmen können.

Wir von der ULfG – Unabhängige Liste für Greifenstein haben mit dem von uns angestrengten Bürgerentscheid im März vergangenen Jahres gezeigt, dass man sehr wohl Einfluss nehmen und Fehlentscheidungen der Politik korrigieren kann.

In Zeiten stetig schrumpfender Einwohnerzahlen und knapper Kassen können wir es uns nicht länger leisten, Entscheidungen hinzunehmen, die den Gemeindefrieden dauerhaft beschädigen und wirtschaftliches Wachstum verhindern. Dies möchten wir zukünftig ändern.

Wir treten zur Wahl an, um in unserer Gemeinde mitzubestimmen. Wir arbeiten dafür, dass zukünftig die Interessen aller Ortsteile ausgewogener berücksichtigt werden.

Uns verbindet das Engagement von Frauen und Männern, die an der Mitgestaltung unserer Gemeinde interessiert sind und die hierfür ihre Zeit und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten einsetzen wollen. Mit Ihrer Stimme möchten wir Greifenstein attraktiver, lebenswerter und erfolgreicher machen. Wir kümmern uns drum. Versprochen!

Wählen ist wichtig! Setzen Sie mit Ihrer Stimme ein Zeichen. Gehen Sie am 6. März zur Wahl.

Sie allein haben es in der Hand, dass eine zukunftsgerichtete und
dem Gemeinwohl verpflichtete Politik Einzug hält. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung!

Deshalb bitten wir Sie, unterstützen Sie die Kandidaten der
ULfG mit Ihrer Stimme bei der Kommunalwahl am 6. März 2016

Ihre ULfG – Unabhängige Liste für Greifenstein

 

Unsere Ziele für Greifenstein

 

Greifenstein – ein attraktiver Lebensraum mit Perspektive

  • Offener Dialog mit den Bürgern unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Kräfte in transparenten Entscheidungsprozessen
  • Positive Mitgestaltung des Zuzuges von Neubürgern
  • Verantwortung für eine zukunftsfähige und lebenswerte Gemeinde übernehmen und deren weitere Entwicklung vorantreiben.

Jugend und Familie

  • Betreuungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Unterstützung der Jugend und Jugendvereinsarbeit
  • Sicherung der medizinischen Versorgung, Förderung wohnortnaher Senioreneinrichtungen und Seniorenbetreuung
  • Erweiterung der Hort- und Betreuungsangebote in den Ortsteilen

Wirtschaft und Umwelt

  • Vereinbarkeit von Naturschutz und wirtschaftlichem Fortschritt
  • Förderung des heimischen Handwerks und des Mittelstandes
  • Ausbau einer regionalen und bürgerorientierten Energieversorgung
  • Verbesserung der Grundversorgung Optimierung des Entsorgungskonzeptes

Verkehr und Infrastruktur

  • Neue Mobilitätskonzepte für nicht mobile Bürger
  • Bedarfsgerechter Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
  • Fortentwicklung von Tourismus fördernden Maßnahmen

Soziales

  • Förderung von günstigem und attraktiven Mietraum und Wohneigentum
  • Förderung und Koordinierung des soziales Engagements und ehrenamtlicher Tätigkeiten

Kultur und Vereine

  • Unterstützung der kulturellen Einrichtungen, Veranstaltungen und des Vereinswesens
  • Förderung einer bedarfsgerechten Ausstattung der Feuerwehren zur Sicherstellung des Brandschutzes

Nahversorgung und Märkte in Greifenstein: „Die Situation spitzt sich zu!“

Im Moment spitzt sich die Lage bezüglich der Einkaufs-Situation in unserer Gemeinde weiter zu. Wie allgemein bekannt ist, wurde bereits der Lebensmittel-Markt in Allendorf geschlossen.

Allendorf ist immerhin der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde. Dies geschah wohl in der Absicht, dass der bestehende und vom selben Betreiber geführte „REWE“ in Holzhausen mehr Umsatz macht. Eigentlich käme Allendorf laut Regionalplan Funktionen in der Versorgung der umliegenden Ortsteile zu. Vom Privileg, dies auch in der Realität ausüben zu können ist Allendorf jedoch weit entfernt.

Vor einiger Zeit musste auch der SCHLECKER wegen Insolvenz der Handelskette „daran glauben“, seitdem ist auch der größte Ortsteil Beilstein ohne einen Markt. Der EDEKAim namensgebenden Ortsteil Greifenstein wurde zuletzt aus Altersgründen geschlossen. Nicht nur das ist bitter für das Dorf und den Tourismus rund um die Burg Greifenstein. Nun machen im Lebensmittel-Sektor die Handwerks-Betriebe dicht.

Die Bäckerei Kunz mit Cafe, ebenfalls in Greifenstein, wird nach unseren Informationen mangels Nachfolger wohl geschlossen – und wie heute zu erfahren war, trifft es jetzt nocht die traditionsreiche Bäckerei Krebs in Beilstein mit ihrem schönen Cafe.

Das Thema Supermarkt und Disocunter in Greifenstein-Beilstein ist gerade jetzt wichtiger denn je! Aufgrund des Bürgerentscheids sind die Märkte in der Planungsphase, ein entsprechender Bauplan wurde veröffentlicht. Es wird jedoch berichtet, es gäbe auch hier wieder Hemmnisse und Hindernisse.

Das alles ist kaum zu glauben! Die Bürger brauchen und wollen die
Märkte. Das muss endlich in allen Gremien und Behörden zur Kenntnis
genommen werden.

Am 6. März müssen Quittungen ausgestellt werden! Der Stimmzettel sollte eine Quittung sein für diejenigen, die unsere Gemeinde nach wie vor ins Abseits regieren.

Die Unabhängige Liste für Greifenstein will eine Zukunft für alle Ortsteile in unserer Gemeinde. Wir packen die wichtigen Themen an und kümmern uns. Verhindert und blockiert wurde wirklich lange genug.