Mitentscheiden, Mitgestalten, Mitbestimmen

Die nächsten Kommunalwahlen finden am 14. März 2021 statt. Für fünf Jahre werden die Gemeindevertreter und Ortsbeiräte in zehn Greifensteiner Ortsteilen neu gewählt.

Wir von der Unabhängigen Liste für Greifenstein (ULfG), stellen uns zur Wahl. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Bürger und jede Bürgerin gleichermaßen partizipieren und mitgestalten kann, und zwar unabhängig von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung und ethnischer Herkunft. Wenn das politische Engagement auf dem Boden des deutschen Grundgesetzes beruht und dem Vorankommen unserer Gemeinde dient, kann sich jeder einbringen.

Wir wollen im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Greifensteins – und im Zusammenspiel mit anderen Kommunen – parteiübergreifend mitgestalten. Wir möchten unsere Gemeinde modern und zukunftsfähig aufstellen! Wir möchten, dass notwendige Investitionen wie ge-plant und zeitnah durchgeführt werden. Wir wollen die zügige Umsetzung von Beschlüssen und kein endloses In-Frage-Stellen. Wir wollen die Dorfentwicklung und -erneuerung voranbringen.

In Diskussionen mit uns haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihre Meinung und Erfahrung einzubringen. Wir meinen: Die aktive Mitarbeit in den politischen Gremien ist besser, als im Nachhinein zu meckern. Die ULfG ist eine lebendig diskutierende Gemeinschaft interessierter Greifensteiner Bürgerinnen und Bürger.

So etwas wie „Fraktionszwang“ gibt es bei uns nicht. Jede/r unserer GemeindevertreterInnen entscheidet nach dem Wählerauftrag und dem eigenen Gewissen darüber, was das Beste für unsere Gemeinde ist.

Kommunalwahl am 14. März 2021. Wir gehen wählen – gehen Sie auch!

Die Verwaltung – nur ein Kostenfaktor?

Wir leben, so scheint es, in einer Gesellschaft von Kritikern. Viele schlechte, wenige gute Nachrichten stehen in der Zeitung. Skeptisch zu sein gilt als geistvoll, eine versöhnliche Haltung rasch als naiv oder schwach. Wir haben uns zu oft darin geübt, Fehler zu suchen, ohne uns auf das Wesentliche und Machbare zu konzentrieren.

Das Prinzip lautet: Nicht geschimpft ist genug gelobt. Eine Methode, die weder Kreativität noch besondere Leistungen und Motivation hervorbringt. Ein Prinzip das insbesondere dort gilt, wo Routine stattfindet. Beispielsweise dort wo durch Dienstleistung und Verwaltung die Ordnung und das Tagesgeschäft aufrechterhalten werden. Erfolg und Ansehen der Gemeinde beruhen unter anderem auf der Arbeit aller Beschäftigten.

Gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung sind dafür unverzichtbar. Das wird leider oft vergessen, sodass die Verwaltung oft als Blitzableiter für den Frust von Bürgern herhalten muss. Für ein konstruktives und effektives Miteinander zu sorgen, sind alle angehalten, hier insbesondre die Führungskräfte und die politischen Gremien. Das ist nicht immer einfach, doch am Ende sehr lohnenswert. Es ist an der Zeit allen Verwaltungsbeschäftigten für ihr starkes Engagement danke zu sagen. Ohne sie und ihre Leistungen, die sie Tag für Tag und manchmal auch bis in den Abend hinein erbringen, würde das öffentliche Leben in Greifenstein nicht so reibungslos und harmonisch funktionieren.

Rechtspopulismus ist ohne Zukunftsperspektive!

Kein Raum für rechte Parolen und Ausgrenzung!
Es ist wohl so, dass es kaum einen politischen Raum gibt, in dem so konkret gestaltet werden kann wie in der Kommunalpolitik, also in der Gemeinde und im Landkreis. Genau betrachtet, gibt es gleichzeitig keine politischen Ebenen, wo die Entscheidungsspielräume geringer wären. Das ist besonders in der strukturschwachen, finanziell nicht gerade auf Rosen gebetteten Gemeinde Greifenstein sichtbar.

Nachwuchsprobleme
Es fehlt generell der Nachwuchs für das ehrenamtliche, politische Engagement. Es mag nicht unbedingt sonderlich attraktiv sein, sich in der Freizeit in die Vorlagen aus der Verwaltung und in die Anträge aus den Fraktionen einzulesen. „Alte Hasen“, können mit ihren ellenlangen Vorträgen nerven, innovative Ansätze finden mangels Finanzen oder aufgrund einer veralteten Weltsicht in überalterten Gremienstrukturen wenig Gehör. Zahlreiche Sitzungen, und der Verlust von Freizeit sind nicht gerade Anreiz um sich in der Gemeindepolitik zu engagieren. Diejenigen, die sich dennoch zur Verfügung stellen, erhalten nicht unbedingt große Wertschätzung. Und manche, die „schon immer gewählt“ wurden, denken nicht ans Aufhören. Die Meinung, dass es ohnehin nicht um „die große Politik“, sondern in der Hauptsache um Sachentscheidungen geht, ist weit verbreitet.

Doch ist das wirklich so?
Mit dem geplanten Antritt der AfD in unserer Kommune sollten wir beleuchten, von „welchem Geist“ unser Engagement, unsere Entscheidungen getragen werden. Es genügt nicht, die neuen Rechten als Nazis zu stigmatisieren und damit die politische Auseinandersetzung zu vermeiden, wie dies die etablierten Parteien bisher überwiegend tun.
In der Kommunalpolitik ist Platz für konkrete Fragen. Wenn man für ein Projekt gleich abstimmt, muss das nicht bedeuten, dass dies aus der gleichen Motivation geschieht. Dies sollte in den Diskussionen zur Sache ihren Niederschlag finden. Ja, es geht natürlich auch in Greifenstein ums Geld, deshalb müssen wir weiter daran arbeiten wie Greifenstein mehr Handlungsspielraum gewinnen kann, um spürbar den Alltag der
Menschen zu verbessern und die Gemeinde voranzubringen. Das funktioniert nicht durch neoliberale bis konservative Rezepte der Eigenbeschneidung und des Sparwahns. Und es funktioniert auch nicht durch rechtspopulistisch motivierte gesellschaftliche Ausgrenzungen und Spaltungsversuche.

Zukunftsperspektive
Wir brauchen als Zukunftsperspektive mehr gemeinschaftliche Ziele, wie Bürgerbus, Jugendarbeit, Wirtschaftsförderung und eine funktionierende Umwelt- und Infrastruktur. Wir meinen, mehr Lebensqualität und mehr Erfolge im Alltagsleben können langfristig nur mit Zusammenhalt, Vertrauen und gegenseitigem Respekt erreicht werden.
Für uns verbietet sich deshalb eine Kooperation mit den Rechtspopulisten ohne Wenn und Aber.
Wir brauchen einen langen Atem und Geduld. Das brauchen wir in den Gremien, und als Bürger in unserer Gemeinde. Was wir nicht brauchen, ist eine Beschäftigung mit Rechtspopulisten und deren Parolen.

Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand

In der ULfG Jahreshauptversammlung am 26. November 2019 wurde der bisherige Vorstand bis auf eine Position bestätigt. Änderungen gab
es nur beim Amt des Kassierers, da der Vorgänger aus gesundheitlichen
Gründen aufgeben musste.

Ab jetzt ist Willi Pfaff aus Arborn zuständig. Michael Philipps aus Beilstein wurde als neuer Beisitzer in den erweiterten Vorstand gewählt.

Mit großer Einigkeit und ohne Gegenstimmen wurde der geschäftsführende Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Hans-Udo Sattler
2. Vorsitzender: Thomas Weiler
Schriftführer: Hans-Jürgen Philipps
Kassierer: Willi Pfaff

Einladung zur ULfG Mitgliederversammlung am 26.11.2019

Liebe Mitglieder der UlfG,

hiermit lade ich Euch zur Mitgliederversammlung am 26. November 2019 ins Feuerwehrgerätehaus nach Greifenstein ein und bitte um Euer zahlreiches Erscheinen. Die Versammlung beginnt um 19.00Uhr.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Udo Sattler

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung der Mitgliederversammlung
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
4. Genehmigung der Tagesordnung
5. Berichte des Vorstands
6. Entlastung des Vorstands
7. Neuwahl des Vorstands
8. Kommunalpolitische Ziele für das laufende und kommende Jahr
9. Aussprache
10. Anträge
11. Verschiedenes – Stimmen aus der Mitgliedschaft
12. Schlusswort des Vorsitzenden

ULfG – Unabhängige Liste für Greifenstein
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