Haushalt 2019 mit unseren Stimmen verabschiedet

In der Haushaltsrede 2019 begründete unser ULfG-Fraktionsvorsitzender die Zustimmung zum vorgelegten Haushalt 2019. Während sich CDU und FDP dagegen aussprachen, konnten wir mit unseren Stimmen eine Mehrheit zur Genehmigung des vorgelegten Zahlenwerks erreichen.

Sehr geehrte Frau Sander,
sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen in der Gemeindevertretung,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,
sehr geehrte Pressevertreter und Gäste,

erst seit etwa einem halben Jahr ist die neue Chefin der Verwaltung, unsere Bürgermeisterin Frau Sander im Amt. Wir haben nun den ersten Haushaltsentwurf ihrer Amtszeit für das Jahr 2019 vorliegen und als Baustein dazu ein zukunftsweisendes Personalentwicklungskonzept für die Verwaltung. Respekt.

Es sind keine „großen Sprünge“ möglich“.

Sowohl die Zahlen, als auch das Personalkonzept sind nach Meinung der ULfG Schritte in die richtige Richtung.

Neben den Schlüsselzuweisungen, die dieses Jahr aufgrund von hochgerechneten hohen Gewerbesteuereinnahmen aus 2017 in diesem Jahr etwas niedriger ausfallen, sind die Einkommen- mit Grundsteuer- und Gewerbesteuereinnahmen die größten Posten. Im Ergebnishaushalt stehen die Gesamt-Erträge mit 13.4 Mio Euro Aufwendungen (inkl. der Personalkosten) in Höhe von 13.2 Millionen gegenüber. Da bei der Gewerbesteuer durchaus Schwankungen nach unten möglich sind, sind an dieser Stelle keine „großen Sprünge“ mehr möglich.

Im Investitionshaushalt stehen den Einnahmen von 1,3Mio (im wesentlichen durch Zuschüsse und dem Verkauf von Grundstücken) die Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 2,2 Millionen gegenüber, mit einer Kreditermächtigung für die Differenz in Höhe von abrufbaren 900.000Euro für das Jahr 2019. Auch an dieser Stelle existieren keine großen Spielräume, außer den möglichen Kreditermächtigungen, die noch aus den Jahren 2017 und 2018 vorhanden sind. (Die Ausgaben für Investitionsmaßnahmen sind hauptsächlich vorgesehen für Kindergärten, die Feuerwehren, Wasserleitungen, Kanal etc.. )

Schuldenstand: Der Trend zeigt nach unten.

Der Schuldenstand Greifensteins von derzeit 6,6 Mio könnte samt möglicher aufzunehmender Kreditermächtigungen bis maximal ca. 8,0 Millionen anwachsen. Das ist zwar hoch, jedoch niedriger als noch in den letzten Jahren, als wir noch von knapp 10Millionen sprachen. Der Trend zeigt nach unten und das ist gut so.

Greifenstein wird sich verändern. Das Jahr steht im Zeichen der „Dorferneuerung“. Es gibt noch vieles anzupacken, und es gilt noch einiges zu bewegen, um eine positive Weiterentwicklung in der Gemeinde voranzutreiben. Dafür sind wir hier alle gewählt und nicht um das zu verhindern. Um den richtigen Weg kann man durchaus streiten, auch dafür sind wir gewählt.

Doch wir sollten der neuen Bürgermeisterin auch Spielraum und Vertrauensvorschuss geben. Sie und ihr Team in der Verwaltung haben gemeinsam ein tragfähiges Personalkonzept erarbeitet, welches durch Umstrukturierung und Straffung der Aufgaben in der Verwaltung eine dringend benötigte Stelle im Bereich Bauen und Liegenschaften z.B. die Einstellung eines Bautechnikers oder Bauingenieurs mit praktischer Erfahrung ermöglicht. Dies wird dringend gebraucht. Und das ist so sogar weitgehend kostenneutral.

Das vorgelegte Personalentwicklungskonzept sollte nach Meinung der ULfG so unbedingt umgesetzt werden.   Und wir gingen davon aus, dass die anderen Fraktionen dem auch so folgen würden.

Erstaunt waren wir darüber, dass die CDU bei den Ausschuss-Beratungen dies so nicht wollte. Sie will den eingesparten Büroleiter unbedingt beibehalten. Mindestens genauso erstaunt hat uns die Ablehnung der FDP, die in den letzten Jahren bei jeder noch so kleinen Ausgabe, egal ob beim Personal oder bei sonstigen Kleinstinvestitionen wortreich und zeitintensiv die Sinnfrage stellte.

Zusammenfassend glauben wir trotzdem, dass Greifenstein insgesamt einen guten und richtigen Weg in das begonnene Jahr eingeschlagen hat.

Die UlfG-Fraktion stimmt dem Haushalt für das Jahr 2019 zu, weil:

  • wichtige und sinnvolle Investitionen getätigt werden
  • die Maßnahmen für die Personalentwicklung in der Verwaltung zielführend sind
  • der Haushalt eine solide Grundlage für die Arbeit der Gemeindevertretung und Verwaltung ist

Die ULfG möchte sich bei allen bedanken, die aktiv an den Haushaltsberatungen und der Aufstellung des Haushalts mitgearbeitet haben. Besonderer Dank unserer Fachfrau für Finanzen Kerstin Rudolph und ihren Kolleginnen und Kollegen

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Hinweis: Die Gemeindevertretersitzung fand am 14.3.2019 in der Ulmtalhalle in Greifenstein-Allendorf statt. Der Haushalt wurde gegen die Stimmen von CDU und FDP verabschiedet, die nur den Investitionshaushalt mittragen wollten, sich aber gegen das Personalentwicklungskonzept aussprachen.

„Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, warum ist dann Weihnachten nur an Weihnachten?“

„Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, warum ist dann Weihnachten nur an Weihnachten?“

Engelbert Schinkel

Liebe Freunde und Gönner der ULfG,
das Jahr 2018 war ereignisreich. In Greifenstein haben wir zum ersten Mal eine Bürgermeisterin. Mit der kürzlichen Amtseinführung verbunden sind Hoffnungen auf eine Verbesserung des Miteinanders. Bürger, Gremien und Verwaltung können – und müssen – unsere Gemeinde zukunftsfähig machen. Hierfür ist Gemeinsamkeit nötig und der Wille, jedes unserer 10 Dörfer in seinen Funktionen attraktiv und lebenswert zu gestalten.

Wir können mit Fug und Recht sagen, dass wir aktiv mitgestaltet haben. Egal ob es sich um Personalentscheidungen oder z.B. die Abfwallwirtschaft oder den Bau von Feuerwehrhäusern in unserer Gemeinde handelte – es war gut und wichtig, dass wir, die ULfG in den Gremien als Korrektiv mitwirken konnten. Ohne unsere Stimmen und ohne unser Zutun wäre manches nicht durchgesetzt worden.

Unabhängig von den Hiobsbotschaften, die uns unablässig aus den Nachrichten erreichen, wo von Krisen und Konflikten berichtet wird, sollten wir uns nicht lähmen lassen. Eine Stimmung im Land, die zum Teil von Feindseligkeit geprägt ist und das Trennende hervorhebt, ist keine gute Grundlage für die positive Gestaltung unseres Lebensumfelds.

Wie kommen wir aus einer Spirale heraus, die ins Negative, in Pessimismus oder Resignation führen kann?

Die christliche Weihnachtsbotschaft könnte helfen. Sie besagt ja, dass man nicht aufgeben sollte, sich für eine friedvolle Welt einzusetzen. Zuwendung, Liebe, Zeit füreinander. „Wo das geschieht, wird das Wunder der Weihnacht real“, sagte der Kölner Kardinal Woelki. Die Weihnachtsbotschaft ist eine Botschaft der Versöhnung. Gott wurde Mensch, um die Menschen mit sich selbst zu versöhnen, heißt es in der Bibel. Nächstenliebe als Rezept gegen das Radikale. Einfach mal mehr Liebe und Aufeinander-Zugehen wagen im Alltag. Das Misstrauen unterdrücken und sich nicht von Ängsten leiten lassen.

Versuchen wir es im vermeintlich Kleinen: im Konkreten, im Alltag und im Umgang mit unseren Freunden, Bekannten und Nachbarn; hier bei uns in unserer Gemeinde. So kommen wir dem Sinn des Friedensfestes schon ein ganzes Stück näher.

Anstatt unser Weihnachtsfest immer stärker zu einem Festival des Kommerzes und des Materiellen ausarten zu lassen, wäre es bedenkenswert, uns an den Feiertagen unseren Mitmenschen in Liebe zu öffnen, und unseren Geist von Gedanken an das Trennende und (Vor-)Verurteilung zu befreien.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein gesegnetes, friedvolles, gesundes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019

Ihre ULfG, die Unabhängige Liste für Greifenstein

Marion Sander wird Bürgermeisterin in Greifenstein

Unsere herzlichen Glückwünsche. Zur Stichwahl wird es nicht kommen, denn sie hat mit 52,9% der Stimmen auf Anhieb die abslolute Mehrheit erreicht.

Die Wähler haben dafür gestimmt, dass eine unabhänige Kandidatin Bürgermeisterin wird, die ohne Vorbelastungen das Amt antreten kann. Das war von anfang an unsere Zielrichtung und wir freuen uns über dieses deutliche Votum.

Positiv ist ebenfalls, dass zuerst die ULfG und bald darauf auch die SPD -unabhängig voneinander und ohne ohne irgendwelche Absprachen untereinander- Frau Sander für die geeignetste Bewerberin hielten und sie öffentlich unterstützten. Für Greifenstein und unsere künftige politische Arbeit ist das Wahlergebnis eine gute Voraussetzung, auf das es aufzubauen gilt.

In einem fairen Wahlkampf hat der unterlegene Herr Marc Schmidtdiehl ein achtbares Ergebnis erzielt. Das Ergebnis für Herrn Schenk war ebenfalls aller Ehren wert, auch wenn es hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die Unabhängige Liste für Greifenstein beglückwünscht Marion Sander zu ihrem tollen Ergebnis und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit in allen Gremien.

Die Wahlbeteiligung lag bei:

63,01 %

Info-Abend zum Thema „medizinische Versorgung“ und „Landärztemangel“

Der Info-Abend zum Thema „Medizinische Versorgung“ und „Ansiedlung von Landärzten“, zu dem die ULfG eingeladen hatte, war gut besucht. Trotz des traumhaften, sommerlichen Wetters am 10. April waren die Tischreihen im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses Greifenstein-Beilstein besetzt und ein interessiertes Publikum hörte einen informativen Beitrag unseres Referenten Torsten Heimann von BSN medical. Neben interessierten Bürgern nahmen auch einige Fachleute teil, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Firmen, die sich mit Pflege und HomeCare befassen.

Es gilt, jetzt aktiv zu werden, nicht erst in ein paar Jahren, wenn die medizinische Versorgung noch weiter kollabiert ist. Das scheint man um Greifenstein herum bereits erkannt zu haben. Was in den Nachbarkreisen z.B. Marburg-Biedenkopf und Limburg-Weilburg, und anderen Städten und Gemeinden schon alles angelaufen ist, welche Möglichkeiten es gibt, darüber haben wir einiges erfahren.

Verschiedene Modelle und Initiativen mit Links :

Ärzte – und Apothekenzentrum Schaafheim, Hessen <mehr Infos>

Filial-Praxen-Modell der KV und AOK z.B.: Sachsen-Anhalt <mehr Infos>,
Projekt InGe Innovative Gesundheitsmodelle <mehr Infos>,
„Agnes“Arztentlastende – gemeindenahe – eHealth gestützte – Systemische Intervention, „EVAEntlastende Versorgungsassistenz, „VeraH“ „MoPra“, Mobile Praxisassistentin – und andere <mehr Infos>,
SiNaHSicher Nach Hause <mehr Infos>,

sowie in den Nachbarkreisen:
Gesundheitsnetz Mittelhessen mit den teilnehmenden Landkreisen MR- GI- wz- WEL- LM <mehr Infos>, Gesundheitskonferenz Giessen des Landkreises Giessen <mehr Infos>,
Siegen GESUND regionales Gesundheitsportal <mehr Infos>, Medicum.mittelhessen MVZ Weilmünster / Zweigpraxen <mehr Infos>, Gemeindeschwester Lich-Muschenheim e.V. <mehr Infos>,
Gesundheitsnetz Osthessen <mehr Infos>,
Ärztenetz Spessart eG <mehr Infos>,
Förderung / Runde Tische – Regionale Gesundheitsförderung, Modellprojekt „Gesunder Landkreis“ <mehr Infos>

Besonders gelungen fand der Referent den Internet-Auftritt des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Unter dem Titel „Landarzt werden“ präsentiert man sich als sympathische Region mit hohem Freizeitwert für die ganze Familie und geht damit auf das ein, was sich die jungen Ärzte heute bei einer Entscheidung für die Niederlassung in einer ländlichen Region wünschen. <mehr Infos>

Im weiteren Verlauf haben wir in der Veranstaltung eine „Task-Force“, eine überparteiliche, rein an der Sache orientierte Aktiven-Gruppe angestoßen, die sich um Vorschläge im Bereich der medizinischen Versorgung in Greifenstein kümmert und in enger Abstimmung mit den I.K.E.K.-Arbeitsgruppen der Gemeinde Impulse geben will.

Der Vortrag endete schliesslich mit der Ausstellung eines „Ärztlichen Attestes“ für die Gemeinde Greifenstein ausstellte:

Treffpunkt und Termine der „Task-Force Medizinische Versorgung“ werden hier bald bekannt gegeben.
Zur öffentlichen Veranstaltung waren alle Bürger und alle Parteien eingeladen. Die Presse (WNZ) war ebenfalls anwesend. Der Bericht von Frau Pöllmitz mit dem Titel „Sorgenkind Landarzt“ erschien gerade auf mittelhessen.de: <Hier zu lesen>.

Ulmbachtalsperre – wichtig für Greifenstein

Der Bau war einst umstritten. Noch Anfang der 1960er Jahre wurde um das Projekt Ulmbachtalsperre in den politischen Gremien von Kreis, Regierungspräsidium und dem Land Hessen heftigst gerungen. Auch von der „Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz und Landschaftspflege“ wurden seinerzeit schwerwiegende Bedenken geäußert. Entsprechende Zeitungsartikel und Stellungnahmen aus dieser Zeit belegen das „Gezerre“ um die Bauentscheidung – Hochwasserrückhaltebecken ja, Talsperre nein – die Fachgremien konnten sich dann letztlich doch einigen.

Für die Bewohner der Ulmtaldörfer war klar, dass zum Schutz ihrer Häuser, Wiesen und Felder dringender Handlungsbedarf bestand. Richteten die regelmäßig auftretenden Ulmbachhochwasser doch enorme Schäden an.

Ende 1963 fällt der Startschuss

Der erste Eintrag im „Bautagebuch der Ulmbachtalsperre“, datiert auf den 15.11.1963, lautet: „Wegen starkem Regen noch keine Aufnahme der Bauarbeiten“. Eine Woche später trat der Bach wieder über seine Ufer.

Allein schon dieser Eintrag bei Baubeginn machte deutlich, warum das Projekt Ulmbachtalsperre nun in die Tat umgesetzt werden musste.

Den Bauarbeiten voraus gegangen waren umfangreiche Rodungsarbeiten am waldseitigen Steilufer des Areals. In harter Handarbeit wurden die gefällten Bäume am Steilhang, meist mit Drumsägen, zersägt und das Meterholz über den Bachlauf zu den bereitstehenden Fuhrwerken getragen. So konnten viele, meist Holzhäuser Bürger, kostengünstig aber sehr mühevoll für ihren Winterbrand sorgen.

Grundsteinlegung Juli 1964

Nach umfangeichen Vorarbeiten wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 24.07.1964 die Grundsteinlegung vorgenommen.

Nach etwa zwei Jahren Bauzeit konnte der Protokollführer des Bautagebuchs vermerken: „29.06.1966 – Erreichen des Sommerdauerstaus von NN + 273,00m“.

Während des Baufortschritts mussten mehrfach Geldmittel nachgefordert werden. Trotzdem konnte bei kürzerer Bauzeit die Gesamtmaßnahme mit 8,5Mio. D-Mark abgeschlossen werden. Kreis und Ulmbachverband übernahmen 5%, Bund und Land jeweils 47,5 % der Baukosten.

Die offizielle Bezeichung des Bauwerks lautet übrigens: „Hochwasserrückhaltebecken mit Dauerstau“ – mit dem Charakter einer Talsperre. Diese sperrige Bezeichnung interessiert die Bürger nicht wirklich, für die Greifensteiner ist es einfach „die Ulmtalsperre“.

Erholung und Badespaß

Bereits vor Erreichen der endgültigen Sommerstauhöhe und der amtlichen Freigabe ließen es sich viele Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Dörfern nicht nehmen, den neuen Badesee ausgiebig zu testen.

Auch der neue „Rundweg“ wurde oft als Ziel für die damals noch häufig praktizierten Sonntagsspaziergänge ausgewählt.

So fand die neue Ulmbachtalsperre nicht nur Akzeptanz als „Hochwasserschutzanlage“, sondern sie ist seit dem auch für die Region eine feste Größe für Menschen die dort Erholung suchen und ihren Freizeitbetätigungen nachgehen wollen.

Camping und Gastronomie

In der reizvollen und geschützten Lage der Ulmtalsperre und des angrenzenden Wiesengrunds entstand schon bald eine Anlage für Campingfreunde und ein Gasthaus. Seit vielen Jahren wird der Campingplatz von der Familie Weller bewirtschaftet. Die Ser-viceleistungen für die Campinggäste wurden Jahr für Jahr in sehr guter Qualität ausgebaut. Ihnen stehen heute hervorragend ausgestattete Sanitärgebäude, die Versorgung mit Gas, WLAN, ein täglicher Brot- und Brötchenservice und vieles mehr zur Verfügung.

Die Pfege der Anlage erfordert einen sehr hohen Personal- und Maschineneinsatz und ist, gerade in der Sommersaison, eine stetige Herausforderung für die Betreiber. Dazu gehört auch die Pflege und Reinigung der Liegewiese, damit sich die Badegäste dort wohlfühlen können.

Etwa 300 Campingstellplätze stehen für Dauercamper und Feriengäste zur Verfügung. Mit den bunten kleinen Holzhütten, den Woody Tramp Campinghütten, wurden komfortable Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer, Biker und Besucher geschaffen.

Das „Wirtshaus am Ulmbach“, so der Name des nach gründlicher Renovierung zum 1. April 2010 wiedereröffneten Gasthauses, wird von Ingelore Frank und ihrem Team bewirtschaftet.

Camper, Tagesgäste, Wanderer, Biker und Familien die dort gemütlich feiern möchten, alle sind herzlich im Gasthaus willkommen.

Hausgemachte gutbürgerliche Gerichte, weitgehend unter Verwendung von Produkten aus der hiesigen Region, werden den Gästen in der Gaststätte und auch im angrenzenden Biergarten serviert. Deftige Brotzeiten, Kaffee und Kuchen sowie ein Catering- und Lieferservice gehören ebenso zum Leistungsangebot des Wirtshauses.

Der Biergarten ist gerade an Sommerabenden ein beliebter Treffpunkt um einen Dämmerschoppen zu genießen.

Bedeutung für Greifenstein

Für den im Rahmen der Dorfentwicklung geplanten stärkeren Ausbau der Gemeinde Greifenstein als Tourismusstandort, ist die Ulmbachtalsperre von hoher Bedeutung. Die geschaffene Anbindung an den neuen Ulmtalradweg unterstreicht die Wichtigkeit, unsere Tourismusangebote noch stärker miteinander zu vernetzen und aktiv zu bewerben.