Als die erste Hitzewelle anrollte, schrieb uns eine Schülerin aus Holzhausen an und teilte uns mit: „Die Zustände in unseren Schulbussen sind katastrophal. Reihenweise fallen die Schüler in den Gängen um.“ Besorgt hakten wir nach. Nein, die betreffenden Schülerinnen und Schüler seien nicht kollabiert, auch wenn es vereinzelt bei der Hitze zu Kreislaufproblemen gekommen sei. Es sei so, dass die Kinder sich im Gedränge nirgends richtig festhalten könnten und fielen bei manchem scharfen Fahrmanöver regelmäßig hin. Besonders seien die jüngeren und kleineren von davon betroffen.

Es herrscht totale Überfüllung in den Hauptzeiten. Laut Aussagen der Schülerin, die uns diese Bilder zukommen ließ, sind in den letzten heißen Tagen junge Schülerinnen und Schüler auch von Kreislaufproblemen betroffen. Und was ist mit der Sicherheit unserer Kinder?
Da wird ein ansonsten -zurecht- ein ziemlicher Aufwand wegen Sicherheit in KFZs veranstaltet: Kingerechte Sicherheitsausrüstung, Gurte, Kindersitze und Airbags usw., jedoch in den überfüllten, stickigen Bussen hingegen, müssen die Kinder stehen, erreichen noch nichtmal die Haltegurte und fallen bei entsprechender Fahrweise einfach und sind durch nichts geschützt. Ist das die „Sicherheit“, die beim allgegenwärtigen Sparen entsteht – oder ist dies vermeidbar?