Bedenkenträger und sonstige „Miesepeter“

Das ist sicher jedem schon mal passiert; man hat eine Idee oder einen Vorschlag, und nachdem man vorgestellt und erläutert hat, sind sie da, die ewigen Bedenkenträger, notorische Besserwisser und Kleinkrämer, die über alles und jeden meckern und jede Idee als undurchführbar oder zu teuer ablehnen.

Eines kann man dem Greifensteiner- Gemeindeparlament wahrlich nicht nachsagen: Sie ist keine Ansammlung von Ja-Sagern. Besonders bekannt für ihre Kritikfreudigkeit ist jedoch die FDP und CDU.

Am häufigsten kommt das „ja, aber…“ aus dieser Ecke. Doch auch die SPD bewegte sich in den vergangenen Jahren manchmal scharf an der Grenze zur Blockade.

Jede Kleinigkeit wird hinterfragt, angezweifelt und zur Diskussion gestellt, was häufig dazu führt, dass Fortschritt und Veränderungen verlangsamt, wenn nicht gar zunichte gemacht werden. Bedenkenträgern fällt es außerdem enorm schwer, über ihren eigenen Schatten zu springen. Sie können einen Einwand nur schwer für sich behalten, was gerade in größeren Gruppen oftmals zu Problemen führt, da sich zwangsläufig verschiedene Fronten bilden. Bedenkenträger sehen überall Probleme und Gefahren, selbst wenn es dazu gar keinen Grund gibt.

Doch sollte man zugutehalten, niemand ist vollkommen frei von Bedenken. Sorgen und Zweifel gehören nun mal zum Alltag und gerade vor großen und wichtigen Entscheidungen wird fast jeder mit seinen Bedenken konfrontiert. Das macht aber nicht jeden gleich zum ausgeprägten Bedenkenträger, sondern zeugt vielmehr von der Wichtigkeit einzelner Entscheidungen und dem Wunsch, den eigenen Zielen und Wünschen entsprechend bestmöglich gerecht zu werden.

Das eigentliche Problem sind jedoch die sogenannten Berufsbedenkenträger, denn diese Spezies ist es, die ihre Mitmenschen das Leben schwer macht und um jeden Preis im Fokus des Geschehens stehen will. Ohne dabei zu reflektieren, dass sie mit ihrer Art zum Teil peinlich und langatmig ihr Umfeld nerven, ohne in der Sache selbst voranzukommen. Solche Menschen meinen es meist nicht persönlich, sondern es liegt einfach in ihrem Charakter, ihre Meinung bei jeder noch so unbedeutenden Angelegenheit beisteuern zu müssen.

Wir möchten motivieren statt frustrieren.

Wir wollen uns der Verantwortung stellen und versuchen, neue Impulse zu geben. Mittlerweile sitzt der Frust ziemlich tief bei vielen Gemeinderatsmitgliedern. „Ehrlich gesagt: Es macht nicht mehr viel Spaß.“ Das Klein-Klein in den Gremien frustriert. Bereits genehmigte Projekte werden in Fragegestellt und durch Formalismus und mit teils unwahren Argumenten in Ihrer Ausführung gebremst oder gar verhindert. Dies stellt Bürger, Feuerwehren und Verwaltung vor große Probleme. Unter solchen Voraussetzungen kann keine Verwaltung vernünftig arbeiten.

Diese Art von Politik kann man auch den Mitbürgern nicht vermitteln. Für die Außendarstellung unserer Gemeinde ist das schlichtweg eine Katastrophe.

Wir möchten, das einmal gefasste Beschlüsse schnell und der Sache angemessen umgesetzt werden und nicht durch neue Diskussionen verhindert oder unnütz auf die lange Bank geschoben werden.
Wir möchten, dass die Menschen sich darauf verlassen können, das was heute gesagt wird auch morgen noch gilt.

So darf es nicht weitergehen – weil in der Gemeinde nichts weitergeht. Viele wichtige Projekte kommen im Moment nur schleppend voran.

Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.

George Bernard Shaw

irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist; Nobelpreisträger 1925

2020: Auf ein Neues

Demographische Entwicklung

Bekanntlich leidet der ländliche Raum unter den Folgen der demographischen Entwicklung. Doch unsere Gemeinde konnte sich bisher noch einigermaßen gut behaupten. Trotzdem dürfen wir uns nicht ausruhen – im Gegenteil – wir sind weiterhin gefordert gemeinsam unsere Gemeinde lebenswert zu halten.

Dank ans Ehrenamt

Allen Bürgen die sich in der Feuerwehr, in Vereinen, in Kirchen und Institutionen oder vereinfacht gesagt:
Allen, die sich für die Allgemeinheit eingesetzt haben, danken wir sehr herzlich. Sie alle tragen dazu bei, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum und speziell in unserer Gemeinde erhalten bleibt. Ohne Ihr ehrenamtliches Engagement wäre vieles nicht möglich. Wir alle wünschen, dass es mit unserer Gemeinde gut weitergeht, damit wir uns hier wohlfühlen können.
Um dies zu erreichen, sind wir für Anregungen und auch Kritik dankbar und fordern dazu auf, Gebrauch davon zu machen. In der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit in unserer Gemeinde wünschen wir Ihnen für das vor uns liegende Jahr alles Gute.

Die glücklichsten Menschen der Welt sind nicht die, die keine Sorgen haben. Sondern die, die gelernt haben, mit Dingen positiv zu leben, die alles andere als perfekt sind. Das sind Menschen, die sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen. Und die täglich an sich und ihrer Situation arbeiten, damit es besser werden kann. Die in allem Negativen das Positive erkennen. Die nicht verlernt haben zu lachen, zu lieben, zu leben, zu träumen, zu glauben, zu hoffen und zu kämpfen.

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Feuerwehren im Fokus

Hierbei konnten wir dazu beitragen, die lange vernachlässigten Belange der Feuerwehren wieder in den Fokus des gemeindlichen Handelns zu setzen. Im Mai konnte das neue Feuerwehrhaus in Greifenstein seiner Bestimmung übergeben werden. Auch die Freigabe der Gelder zum Abriss und Neubau des Feuerwehrwehr- und Dorfgemeinschaftshauses Rodenberg konnten auf Antrag der ULfG freigegeben werden, sodass jetzt mit den Arbeiten zügig begonnen werden kann.

Demographische Entwicklung

Bekanntlich leidet der ländliche Raum unter den Folgen der demographischen Entwicklung. Doch unsere Gemeinde konnte sich bisher noch einigermaßen gut behaupten. Trotzdem dürfen wir uns nicht ausruhen – im Gegenteil – wir sind weiterhin gefordert gemeinsam unsere Gemeinde lebenswert zu halten.

Dank ans Ehrenamt

Allen Bürgen die sich in der Feuerwehr, in Vereinen, in Kirchen und Institutionen oder vereinfacht gesagt:
Allen, die sich für die Allgemeinheit eingesetzt haben, danken wir sehr herzlich. Sie alle tragen dazu bei, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum und speziell in unserer Gemeinde erhalten bleibt. Ohne Ihr ehrenamtliches Engagement wäre vieles nicht möglich. Wir alle wünschen, dass es mit unserer Gemeinde gut weitergeht, damit wir uns hier wohlfühlen können.
Um dies zu erreichen, sind wir für Anregungen und auch Kritik dankbar und fordern dazu auf, Gebrauch davon zu machen. In der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit in unserer Gemeinde wünschen wir Ihnen für das vor uns liegende Jahr alles Gute.

Die glücklichsten Menschen der Welt sind nicht die, die keine Sorgen haben. Sondern die, die gelernt haben, mit Dingen positiv zu leben, die alles andere als perfekt sind. Das sind Menschen, die sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen. Und die täglich an sich und ihrer Situation arbeiten, damit es besser werden kann. Die in allem Negativen das Positive erkennen. Die nicht verlernt haben zu lachen, zu lieben, zu leben, zu träumen, zu glauben, zu hoffen und zu kämpfen.

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Liebe Freunde und Mitbürger,
unsere Gemeinde hat auch im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Da dies nicht nur durch große gemeindliche Projekte sichtbar wird wie die Sanierung von Brücken und Fertigstellung des Ulmtalradweges, konnten auch in vielen Bereichen der Gemeinde maßgebliche Verbesserungen erzielt werden.
Auch wir von der ULfG haben das Ziel, die uns gestellten Aufgaben möglichst dem Bürgerwillen entsprechend zu erfüllen.

Feuerwehren im Fokus

Hierbei konnten wir dazu beitragen, die lange vernachlässigten Belange der Feuerwehren wieder in den Fokus des gemeindlichen Handelns zu setzen. Im Mai konnte das neue Feuerwehrhaus in Greifenstein seiner Bestimmung übergeben werden. Auch die Freigabe der Gelder zum Abriss und Neubau des Feuerwehrwehr- und Dorfgemeinschaftshauses Rodenberg konnten auf Antrag der ULfG freigegeben werden, sodass jetzt mit den Arbeiten zügig begonnen werden kann.

Demographische Entwicklung

Bekanntlich leidet der ländliche Raum unter den Folgen der demographischen Entwicklung. Doch unsere Gemeinde konnte sich bisher noch einigermaßen gut behaupten. Trotzdem dürfen wir uns nicht ausruhen – im Gegenteil – wir sind weiterhin gefordert gemeinsam unsere Gemeinde lebenswert zu halten.

Dank ans Ehrenamt

Allen Bürgen die sich in der Feuerwehr, in Vereinen, in Kirchen und Institutionen oder vereinfacht gesagt:
Allen, die sich für die Allgemeinheit eingesetzt haben, danken wir sehr herzlich. Sie alle tragen dazu bei, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum und speziell in unserer Gemeinde erhalten bleibt. Ohne Ihr ehrenamtliches Engagement wäre vieles nicht möglich. Wir alle wünschen, dass es mit unserer Gemeinde gut weitergeht, damit wir uns hier wohlfühlen können.
Um dies zu erreichen, sind wir für Anregungen und auch Kritik dankbar und fordern dazu auf, Gebrauch davon zu machen. In der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit in unserer Gemeinde wünschen wir Ihnen für das vor uns liegende Jahr alles Gute.

Die glücklichsten Menschen der Welt sind nicht die, die keine Sorgen haben. Sondern die, die gelernt haben, mit Dingen positiv zu leben, die alles andere als perfekt sind. Das sind Menschen, die sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen. Und die täglich an sich und ihrer Situation arbeiten, damit es besser werden kann. Die in allem Negativen das Positive erkennen. Die nicht verlernt haben zu lachen, zu lieben, zu leben, zu träumen, zu glauben, zu hoffen und zu kämpfen.

Greifensteiner Projekte: „Lichtwies“ in Haiern lädt zur Rast ein

Schon seit der 700 Jahrfeier im Jahr 2013 sorgen engagierte Rentner und freiwillige Helfer aus Haiern* dafür , dass die Gemeinde Greifenstein ein Stück weit lebenswerter und liebenswerter wird.
(*Haiern war einstmals ein eigenständiger Ort, der mit Beilstein zusammenwuchs und in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts „eingemeindet“ wurde)

Im Rahmen der sog. „Rentnerinitiative-Heimatfreunde-Haiern“ kümmern sich die engagierten Damen und Herren um die Gestaltung und Errichtung von Wander- Rastplätzen und Ruhebänken in und um Haiern, sowie Ausstattung und Aussehen der hiesigen Friedhofshalle. Auch Pflege und Instandhaltung der sanierten Objekte obliegt dem rührigen Team. Sie sorgen auch dafür, das die frei zugänglichen Ruheoasen gepflegt und genutzt werden können. Jeder der bei den Aktionen mitmacht und sein persönliches know-how einbringt ist wichtig und höchst willkommen. Und so freute sich die Heimatfreunde auch immer wieder über „Neuzugänge“ bei dem fast 10 Mann und Frau umfassenden Team. Die fleißigen Rentner wirken ehrenamtlich und meist unbeachtet von der Öffentlichkeit, aber immer zum Wohle von Bevölkerung und Gästen. Motivation ist für sie unter anderem auch die Solidarität der Dorfgemeinschaft, die gerade in ländlichen Strukturen noch ihren Platz findet.

Die Plätze wurden nicht nur dafür geschaffen, damit Menschen über sie hinweg eilen, sondern sie sollen Aufenthaltsqualität bieten und – im besten Falle – gut gestaltete Wohlfühloasen im hektischen Getriebe des Alltags sein.

Nachdem bereits 2013 wurde der neu gestaltete „Haaner- Platz“ in der Ortsmitte des ehemals selbstständigen Ortsteils Haiern eingeweiht wurde, standen im Folgejahr 2014 die Quelle „Meusersborn“ auf dem Programm der Heimatfreunde. In vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde der Platz von Müllablagerungen und Unrat befreit und zu einer ansprechenden Rast- und Ruheoase für unsere Mitbürger und Wanderer umfunktioniert.

Derzeit nun, kommt das 3. Projekt der Heimatfreunde, „Lichtewies“ unterhalb des Sendemastes (Spargel) zum Abschluss. Dies war das bislang größte und umfangreichste Objekt der letzten Jahre. Galt es doch die Schutzhütte welche bisher eher ein klägliches und vor allem dunklen Dasein fristete, wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und für die Besucher attraktiv zu gestalten. Hierzu musste der ehemals freie Blick über das Dorf wieder hergestellt werden, der im Laufe vieler Jahre von Gestrüpp und Wildwuchs zugewachsen und somit verloren schien. Nur durch großflächige Rodung von Gesträuch und diversen Baumbestand war zu bewerkstelligen die unvergleichlich schöne Aussicht wieder herzustellen.

Diese Aktion fand im Februar 2015 ihren Anfang, und wurde unter Mithilfe des HGV- Beilstein, NABU-Beilstein, Ffw-Beilstein so wie den Heimatfreunden durchgeführt. Doch ein ganz besonderer Dank gilt dem Ortsbeirat und dessen Vorsitzenden Harald Heuser, der die gemeindlichen Gremien für dieses Projekt begeistern konnte diesen Plan zu fördern und durch den Bauhof der Gemeinde zu unterstützen. Bei den anschließenden Planierarbeiten haben uns die fleißigen Helfer des Bauhofs wieder einmal manch sprichwörtlichen „schweren Stein“ aus dem Weg geräumt. Nachdem die Schutzhütte restauriert, gestrichen und das Dach neu eingedeckt ist wird sie mittlerweile von Wanderern und Radfahrern gerne wieder als Rast und Ruheplatz angenommen.

Im zweiten Bauabschnitt ca. 50 Meter unterhalb der Schutzhütte, wurde das 1921 gebaute Wasserreservoir von Dornen und dem Schutt der Jahre befreit, der Wasserauslauf verbreitert und mit heimischem Basalt zu einem kleinen Teich mit kristallklarem Quellwasser umfunktioniert. Auf der kleinen Erhebung am nun nicht mehr genutzten Wasserbassin entstand so eine natürliche Plattform, welche planiert, befestigt und mit einer Ruhebank und Tisch versehen ist.

Jeder der dort einmal Rast gemacht und die Aussicht auf das immer währende Grün der Wiesen und des Waldes, die idyllisch gelegene Burg und das angrenzende Ulmtal auf sich wirken lässt, wird spätestens jetzt verstehen was Natur und Heimatverbundenheit bedeutet. Dieser phantastische Ausblick, Natur pur, bringen die im Alltag geschundenen Sinne wieder in Einklang mit der Natur.

Da der zukünftige Ulmtal-Radweg unmittelbar an diesem idyllischen Plätzchen vorbeiführt, dürfte dieser Hort der Ruhe und Entspannung sicherlich zu einem „High- Light“ des Tages für manchen Radfahrer und Wanderer werden.

Auch die strapazierten Füße können sich bei einer Rast an der „Lichte Wies“ prächtig erholen. Dafür sorgt ein 10 Meter langes und 40 cm tiefes aus heimischen Basaltpflaster gestaltetes Tretbecken, welches mit kühlem Quellwasser gespeist, so manch geschundenen Fuß wieder fit für den weiteren Weg machen wird.

Doch leider trifft das Auge an vielen Orten immer wieder auf lieblos arrangierte Stätten und heruntergekommene Funktionsflächen. Von ihrer einstigen Bestimmung, ein Ort der Ruhe und Kommunikation für Menschen zu sein, sind aufgrund ihrer nüchternen, funktionalen Infrastruktur weit entfernt. Noch viele Begegnungsstätten in unserer Gemeinde haben mehr Aufmerksamkeit verdient – damit aus vergessenen, verwilderten und heruntergekommenen Orten wieder Stätten der Erholung, Entspannung und der Begegnung werden.

Diese Strukturen gilt es zu durchbrechen, und genau dies ist die Motivation welche die Heimatfreunde Haiern anspornt und umtreibt.
Sicher dürfen wir uns auch in Zukunft auf weitere Aktivitäten von dieser rührigen Truppe zum Wohle des Gemeinwesens freuen.
In diesem Sinne, viel Spaß und Freude an den neu gestalteten Einrichtungen und noch eine schöne Zeit.