Ergebnis der Kommunalwahl 2026

Ergebnis der Kommunalwahl 2026

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern, die ihre Stimmen an Kandidatinnen und Kandidaten gegeben haben, deren Werte auf dem Fundament unseres Grundgesetzes beruhen.

Ganz besonders danken wir denjenigen, die der Unabhängigen Liste für Greifenstein ihr Vertrauen geschenkt haben.

Die ULfG ist mit einem erneuerten Team in diese Kommunalwahl gegangen – ein Neuanfang, der uns frische Impulse gegeben hat und den wir als Chance für Greifenstein verstehen.

Wir freuen uns, dass Florian Kunz, Johannes Arns und Stefan Kocher als gewählte Vertreter in die Gemeindevertretung einziehen und dort im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Greifensteins arbeiten werden.

Mit unseren Mandaten in der Gemeindevertretung werden wir konstruktive und solide Sachpolitik für unsere Gemeinde gestalten: unabhängig, gemeinnützig und mit einem frischen Blick auf das, was Greifenstein wirklich braucht. Auch wenn wir uns mehr erhofft hatten, blicken wir optimistisch und motiviert nach vorne: Jedes Mandat ist ein Vertrauensbeweis, den wir ernst nehmen.

Die Themen unseres Wahlprogramms sind unser Fahrplan für die kommende Wahlperiode. Wir werden sie mit Leben füllen – in der Gemeindevertretung, im direkten Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, und im Geiste einer unabhängigen, gemeinwohlorientierten Politik für Greifenstein.

Florian Kunz

Johannes Arns

Stefan Kocher

Abschied und Dank!

Abschied und Dank!

Am kommenden Sonntag ist Wahlsonntag. Die Bürgerinnen und Bürger in Hessen sind aufgerufen, die Zusammensetzung der Kommunalparlamente neu zu bestimmen. Mit dem 15. März 2026 endet damit auch endgültig die auslaufende Wahlperiode.

Für die ULfG bedeutet dies, so wie für viele Parteien und Wählergruppen, engagierte Menschen zu verabschieden, die in der Vergangenheit wertvolle Arbeit geleistet haben.

Mit Heike Nebhuth, Thomas Lorenz Weiler und Hans-Jürgen Philipps treten gleich drei wahre ULfG-Urgesteine bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr an. Das bedeutet für die verbleibenden und neu hinzugestoßenen Kandidatinnen und Kandidaten, Abschied nehmen und Dank sagen.

Heike Nebhuth vertrat in den beiden vergangenen Wahlperioden die Farben der ULfG im Gemeindevorstand. Gerade dieses Amt verlangt unglaublich viel Einsatz. Die Sitzungskalender der Mitglieder im Gemeindevorstand sind stark gefüllt. Heike hat hier jederzeit für die ULfG tolle Arbeit abgeliefert, mit Weitsicht agiert und Ideen ein- oder mit auf den Weg gebracht.

Thomas Weiler und Hans-Jürgen Philipps hatten ebenfalls in den beiden vergangenen Wahlperioden für die ULfG Mandate inne – beide waren Gemeindevertreter. Nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Udo Sattler während der nun endenden Wahlperiode übernahm Thomas wie selbstverständlich den Fraktionsvorsitz und führte die ULfG-Fraktion somit in den letzten Jahren in der Gemeindevertretung. Zudem vertrat er uns im Ältestenrat. Er war außerdem Mitglied im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss.

Hans-Jürgen war eine lange Zeit Mitglied im Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss und in der ersten Wahlperiode stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Alle drei haben gute Gründe, nicht mehr zu kandidieren, die wir nachvollziehen und respektieren. Dennoch hinterlassen sie große Fußstapfen, die zu füllen unser Ansporn ist.

Wir freuen uns, euch in Zukunft in anderen Zusammenhängen zu begegnen und uns mit euch auszutauschen.

Vielen Dank für euren Einsatz, eure Bereitschaft und nicht zuletzt die viele Zeit, mit der ihr euch für gute Ideen in der Greifensteiner Kommunalpolitik eingebracht habt.

Für wen scheint die Sonne in Greifenstein besonders hell?

Jens Schrom, Heizungsinstallateur und Anlagenbauer, berichtete uns vor kurzem ausführlich über einen Vorfall, der ihn bis heute aufregt und sein Vertrauen in die Kommunalpolitik – von der Gemeinde bis hin zum Kreis – nachhaltig beeinträchtigt hat.

Zum Thema schrieb er übrigens auch die WNZ-Gruppe an: Herborner Tageblatt und Wetzlarer Neue Zeitung. Aber weder ging man dem Sachverhalt journalistisch nach und recherchierte selbst, noch druckte man seine Erfahrungen als Leserbrief ab. So blieb ihm nur, „die Faust in der Tasche zu ballen“.

Das ist geschehen:

Das Dach der Grundschule in Greifenstein-Beilstein wurde vom Lahn-Dill-Kreis saniert. Hierbei hatte ich die Idee, dort eine Pho­tovoltaik-Anlage errichten zu las­sen. Das Dach liegt sehr günstig und wäre optimal geeignet. Also fragte ich beim Schulamt des Lahn-Dill-Kreises an, ob ich das Dach für diese Zwecke anmieten oder pachten könnte. Keine unübliche Aktion, im Internet gibt es sogar Musterverträge für diese An­gelegenheiten. Das Schulamt teilte mir mit, dass dies nicht möglich sei, weil der Dachdecker, der die Sanierung durchführe, dann aus der Gewährleistung fallen würde und „Fremdfirmen“ für eine Maß­nahme dieser Größenordnung nicht auf das Dach dürften.

Nach dieser Information des Kreises verabschiedete ich mich von dieser Idee. Zu meiner Verwunderung entstand etwa ein Jahr später auf besagtem Dach eine große Photovoltaik-Anlage. Mein erster Gedanke war, dass der Kreis oder die Gemeinde die Anlage selbst betreibt, weil zu dieser Zeit verschiedene Veran­staltungen von Gemeinde und Unternehmern zum Thema Photov­oltaik-Anlagen in Verbindung mit In­vestoren stattfanden.
Später habe ich jedoch aus zuverlässiger Quelle erfah­ren, wem diese Anlage heute tatsäch­lich gehört. Sicherheitshalber habe ich dann selbst eine kleine Recherche angestellt, um eine zweite Information zu beschaf­fen. Auch diese Nachfrage hat die Sachlage bestätigt.

Fragen und Antworten dazu:

Frage: Wer betreibt diese Anlage?
Antwort: Die Firma von Frau Engel, Ehefrau von Jürgen Engel (SPD)

Frage: Wer war Vorsitzender der Gemeindevertretung?
Antwort: Jürgen Engel (SPD)

Frage: Wer war an den Entscheidungen beteiligt?
Antwort: Der Landkreis unter fachlicher Befürwortung von Jürgen Engel (SPD) als Mitglied des Ausschusses „Bauen und Gebäudemanagement“ im Kreistag des Lahn-Dill-Kreises sowie leider auch der Landrat des LDK, Wolfgang Schuster (SPD).

Frage: Gab es eine öffentliche Ausschreibung für das Projekt?
Antwort: Auf Anfrage musste der Landrat bestätigen, dass es keine Ausschreibung hierfür gab!

Frage: Wer erhält heute die Einnahmen?
Antwort: 95% verbleiben bei der Betreiberin Frau Engel, der Kreis erhält 5%.

Rechenbeispiel: Bei einer angenommenen durchschnittlichen Sonnenscheindauer und normalem Wirkungsgrad der Anlage entstehen so jährlich ca. 9.000 Euro Einnahmen, davon erhält die Allgemeinheit (also hier der Lahn-Dill-Kreis) 5%, demnach ca. 450 Euro.

Eine Ergänzung zum Thema Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Grundschule: Mittlerweile erhielten wir einen Anruf dazu. Ein weiterer heimischer Bauinteressent reichte eine schriftliche Anfrage an den Lahn-Dill-Kreis ein, diese Anlage bauen zu dürfen. Eine Antwort erhielt er bis heute nicht.

Zusatzinfo: Besonders brisant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Herr Engel ein Bruder des Immobilienbesitzers des Rewe-Marktes in Holzhausen ist. Die Vermutung liegt nahe, dass er demnach aus Eigeninteresse heraus keine große Begeisterung für einen Supermarkt mit Discounter in Beilstein aufbringt. Der mittlerweile von seinen Posten in Greifenstein zurückgetretene Herr Engel ist jedoch nach wie vor im Kreistag tätig und nimmt weiter Einfluss auf die politischen Entscheidungen, sowohl als Souffleur in den Sitzungen der Greifensteiner Gemeindevertretung, und wie zuletzt auch als Autor der in den Greifensteiner Nachrichten abgedruckten SPD-„Informationen“ zum Thema.